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Nachhaltigkeit bei Pirelli: Errungenschaften aus zehn Jahren

In den vergangenen zehn Jahren erzielte das Unternehmen dank eines Engagements, das sich über die gesamte Wertschöpfungskette erstreckt, bedeutende Fortschritte im Bereich Umwelt, Soziales, Governance

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Nachhaltigkeit bei Pirelli: Errungenschaften aus zehn Jahren

Eine verbesserte Umweltverträglichkeit von Prozessen und Produkten, dazu Investitionen in die Ausbildung sowie Partnerschaften mit Lieferanten, um zunehmend nachhaltige Materialien und Lösungen zu entwickeln: Das sind die wichtigsten Nachhaltigkeitsergebnisse von Pirelli im Jahr 2019. Zudem erhielt das Unternehmen im vergangenen Jahr mehrere internationale Auszeichnungen auf ESG-Ebene (englisch für Environmental, Social, Governance, also Umwelt, Soziales, Aufsichtsstrukturen), in vielen Fällen zum wiederholten Male.

Im Umweltbereich verzeichnete Pirelli große Fortschritte im Wasserverbrauch. Mit gezielten Maßnahmen – diese reichen von der Maschinen-Konstruktion bis zu Facility Management-Aktivitäten – gelang es, die Wassereffizienz der Produktionsprozesse zu steigern. So sank der absolute Wasserverbrauch um 14,7 Prozent im Vergleich zu 2018. Im Vergleich zu 2009, dem Basisjahr für den vorherigen Nachhaltigkeitsplan, fiel der spezifische Wasserverbrauch um 70 Prozent. Das entspricht insgesamt 90 Millionen Kubikmeter eingespartes Wasser. 

In den vergangenen Jahren installierte Pirelli in allen Werken des Konzerns ein Energieeffizienz-Programm. Dadurch konnte das Unternehmen im Jahr 2019 den absoluten Energieverbrauch im Vergleich zu den Vorjahreswerten um zwei Prozent drosseln. Zudem verzeichnete der Reifenhersteller einen Rückgang des spezifischen Energieverbrauchs um 13,1 Prozent im Vergleich zu 2009. Das entspricht einer geschätzten Einsparung von 500 Millionen kWh.

Zu den Zielen von Pirelli gehört die Reduktion der CO2-Emissionen. Als flankierende Maßnahme definierte das Unternehmen einen "Kohlenstoff-Aktionsplan". Demzufolge wird bei verschiedenen Projekten verstärkt auf erneuerbare Energiequellen zurückgegriffen. Dieser Plan hat es ermöglicht, die absoluten CO2-Emissionen im Vergleich zu 2018 um 1,9 Prozent zu reduzieren. Im Vergleich zu 2009 sind es gar 10,8 Prozent. Infolge der Innovationen in den Produktionsprozessen sowie des operativen Managements der anfallenden Abfälle konnten 97 Prozent davon, das sind etwa 190.000 Tonnen, dem Recycling zugeführt werden. Pirelli verfolgt demnach konsequent das Ziel "Null Abfall auf Deponien".

Darüber hinaus beliefen sich im Jahr 2019 die Einnahmen aus dem Verkauf von Eco Safety Performance-Reifen (früher als Green Performance-Reifen bezeichnet), auf insgesamt 55,8 Prozent der gesamten Pkw-Reifenverkäufe. 2018 waren es 49,8 Prozent. Diese Pirelli Reifen zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf dem EU Reifenlabel in den Kategorien Rollwiderstand und Nasshaftung ausschließlich in den Klassen A, B und C eingestuft sind. Die Einnahmen aus den hochwertigen Eco Safety Performance Produkten ab 18 Zoll inklusive Spezialitäten (Run Flat, Self-Sealing, Noise Cancellation System) stiegen von 57,5 Prozent im Jahr 2018 auf 63,3 Prozent im Jahr 2019.

Die bedeutende Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Pirelli in den vergangenen zehn Jahren trug dazu bei, den Rollwiderstand zu reduzieren. Konkret um 18 Prozent im Vergleich zum Ausgangswert im Jahr 2009. Parallel dazu gelang es, die Nasshaftung zu verbessern. Erfolge also in jenen beiden Hauptmerkmalen, die den Reifen "öko-sicher" machen können.

Weitere Kernziele des Jahres 2019 waren die Schulung der Inhalte der 2017 eingeführten Pirelli Naturkautschukrichtlinie sowie die Fertigstellung des entsprechenden Umsetzungshandbuchs. Es ist jenen Pirelli Lieferanten gewidmet, die unmittelbar in Vor-Ort-Aktivitäten involviert sind. Übersetzt in die jeweilige Landessprache erscheint es in allen Ländern, aus denen Pirelli seine Lieferungen bezieht. 100 Prozent aller Naturkautschuk-Lieferanten nahmen an den sechs Seminaren teil, die Pirelli in fünf Ländern (Indonesien, Thailand, Malaysia, China und Brasilien) organisiert hat. Bei verschiedenen Gelegenheiten nahmen auch nationale Behörden, die in diesem Sektor tätig sind, teil. Dabei entstand ein Aktionsplan, der sich im Einklang mit der Pirelli Politik befindet.

Im sozialen Bereich investierte Pirelli in den Arbeitsschutz und die Sicherheit am Arbeitsplatz. Dadurch konnte die Unfallrate 2019 auf dem Stand von 2018 gehalten und gegenüber 2009 um 83 Prozent gesenkt werden. Als von entscheidender Bedeutung erwies sich die Weiterbildung mit durchschnittlich mehr als sieben Tagen pro Arbeitnehmer.

Die weitere Verbesserung der von Pirelli im Jahr 2019 verzeichneten ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Ergebnisse spiegelte sich auch in den Auszeichnungen wider, die das Unternehmen weltweit erhielt. Das Spektrum reicht vom globalen Sustainability Leader im Sektor Automobile & Komponenten in den Dow Jones Indizes Welt und Europa über die Bestätigung der Aufnahme des Unternehmens in den von den Vereinten Nationen angeführten Global Compact bis hin zur Anerkennung der Marke Pirelli durch das CDP (früher Carbon Disclosure Project) als ein weltweit führendes Unternehmen im Kampf gegen den Klimawandel. 

Zudem war Pirelli das einzige Unternehmen des weltweiten "Auto Komponenten"-Sektors, das die "Gold Class Distinction" des von S&P Global herausgegebenen SAM Sustainability Yearbook 2020 erhielt. Darüber hinaus wurde das Unternehmen mit dem Prädikat "Leader" in der FTSE4Good Index Series ausgezeichnet und rangiert damit an der Spitze des Reifensektors. 

Diese wichtigen Ergebnisse beruhen auf der gemeinsamen Anstrengung aller Frauen und Männer des Unternehmens, die die Zukunft bereits im Blick haben. Die Veröffentlichung des Pirelli Nachhaltigkeitsplans mit Zielen für die Jahre 2022, 2025 und 2030 unterstützt den Industrieplan 2020-2022, der die Vision 2025 enthält. Damit hat Pirelli die Strategie umrissen, auf der die nächsten Schritte des Herstellers im Bereich Nachhaltigkeit basieren. Dabei konzentriert das Unternehmen sich unter anderem auf das Erreichen der CO2-Neutralität bis 2030. Als unterstützende Maßnahme will das Unternehmen es bis 2025 geschafft haben, auf Konzernebene zu 100 Prozent erneuerbare Elektrizität zu nutzen.

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