Bei der Rekordfahrt mussten Reifen, Motorrad und Fahrer ihre Kondition beweisen.

Beim jüngsten Weltrekord der Zeitschrift MOTORRAD bewies Pirelli eindrucksvoll, dass die Reifen der italienischen Traditionsmarke auch auf Elektromotorrädern und auf Langstrecken herausragende Performance bieten. Unter Aufsicht der dekra gingen am 18. August 2018 zwei E-Motorräder des Herstellers Zero auf dem Dekra Test-Oval in Klettwitz an den Start. Dabei wurde der bisherige 24-Stunden-Rekord von 806 Kilometern um mehr als 500 Kilometer übertroffen. Gefahren wurde auf dem Diablo™ Supercorsa SC von Pirelli. Und der arbeitete trotz der Dauerbelastung ausgezeichnet.

Gefahren wurde auf zwei Zero „Model S“ E-Motorrädern. Für die ideale Performance setzten die Fahrer auf die Rennreifen Diablo™ Supercorsa SC, die auch in der IDM-Klasse (SSP 300 und SSP 600) zum Einsatz kommen, in den Mischungen SC1 am Vorderreifen und SC2 am Hinterreifen sowie in den Dimensionen 110/70-17 vorne und 140/70-17 hinten. Für den Rekordversuch wurde absichtlich ein hoher Luftdruck von 2,9 bar an Vorder- und Hinterrad gewählt, um einen möglichst geringen Rollwiderstand und somit eine längere Fahrzeit zu generieren.

Um den bisherigen Rekord einzustellen, musste wenigstens einer der beiden Stromer in der gegebenen Zeit mehr als 806 Kilometer zurücklegen, als Ziel setzten sich die ehrgeizigen Starter jedoch mindestens 1.200 Kilometer. Am Ende konnten sogar 1.316,88 Kilometer als neuer Weltrekord eingetragen werden, die eines der beiden E-Motorräder in 226 Runden zu je 5,8 Kilometer auf den Tacho gebracht hat. Auch das andere Elektro-Zweirad übertraf die gesteckte Marke mit 1.293,57 Kilometern in 222 Runden mühelos.

Die Ladestopps für die E-Motorräder des Herstellers Zero mussten genau getimt sein.

Um in den 24 Stunden möglichst viel Zeit auf der Strecke zu sein, müssen alle Details stimmen: Neben genau getimten Ladestopps und ausgeklügelten Kühlungsmethoden der Akkus liegt der Fokus dabei auch auf der richtigen Bereifung. Zum einen musste man einen Reifen finden, der auf die Teststrecke zugeschnitten ist, zum anderen sollte er auch unter diesen Bedingungen langlebig sein, um Reifenwechsel wenn möglich zu vermeiden.

Die Rekordreifen Pirelli Diablo™ Supercorsa SC

Die Wahl fiel schließlich auf den Pirelli Diablo™ Supercorsa SC. „Es ist eine große Ehre für uns, dass sich das Weltrekordteam auf unsere Produkte verlassen hat“, erklärt Michael Müller, Leiter des Geschäftsbereichs Zweiradreifen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Benelux von Pirelli. „Der Supercorsa SC SC ist hierfür bestens geeignet, da er als Rennreifen mit Profil beste Rennstreckenperformance bietet und auch bei hohen Temperaturen sehr widerstandsfähig ist – optimal für einen Dauereinsatz von 24 Stunden.“

Die richtige Entscheidung, wie sich zeigte: Trotz heißen 32 Grad am Tag und 16 Grad in der Nacht konnte mit je einem Satz durchgefahren werden, und es war kein Reifenwechsel nötig.