Pirelli bereitet sich auf ein weiteres „Shanghai surprise“ vor

 

Mailand, 12. April 2011

Das ist die Geschichte:

Malaysia bot ein aktionsreiches Rennen mit vielen Überholmanövern und Kämpfen um die Podiumsplätze, die bis zur letzten Runde andauerten. Und Pirelli hofft, dass es in China noch mehr davon geben wird. Die Strecke in Shanghai wurde entworfen, um einen modernen Formel 1-Boliden bis an seine Grenzen zu testen, insbesondere bei der Traktion und beim Bremsen, wenn die Reifen am stärksten belastet werden.

Die Temperaturen in China werden deutlich niedriger sein als in Malaysia. Auch die Luftfeuchtigkeit wird viel geringer sein. Bedingt durch den glatteren Belag in Shanghai sollte es viel weniger Reifenabrieb geben. Weil Regen in China nicht ungewöhnlich ist, könnten die Intermediates und die P ZERO Regenreifen nach dem trockenen Grand Prix in Malaysia dort endlich ihr Renndebüt geben.

Andernfalls betreten erneut die Slicks mit der harten und der weichen Mischung die Bühne, wie bereits in Australien und Malaysia. Insbesondere der weiche Reifen sollte gut zu der 5,451 Kilometer langen Strecke passen. Aber der Große Preis von China erwies sich stets als ein Rennen, dessen Verlauf schwer vorhersagbar ist. Seit dem ersten GP von China 2004 gab es jedes Jahr einen anderen Sieger: ein Zeichen für die unterschiedlichen Charaktereigenschaften und komplexen Variablen, die dieses Rennen kennzeichnen.

Das sagt der Motorsport Direktor:

Paul Hembery: „Ich bin sehr zufrieden damit, wie unsere Reifen bisher die Show unterstützt haben. Und ich bin immer wieder beeindruckt von der Art, wie schnell die Teams und die Fahrer lernen: Ich bin sicher, sie werden eigene Lösungen finden, damit die Reifen länger halten. Bisher haben wir zwei Boxenstopps für Australien und drei für Malaysia prognostiziert und lagen richtig damit. Aber nun müssen wir warten, bis nach dem Freien Training am Freitag die Daten vorliegen. Erst dann haben wir eine genauere Vorstellung von dem, was uns beim Großen Preis von China erwartet. Anders als in Malaysia, wo wir den Teams einen Satz neuer Testreifen für das Freie Training lieferten, erhält hier jedes Team einen extra Satz der P ZERO mit harter Mischung für die erste freie Trainings-Session am Freitag. So haben wir es auch in Australien gemacht. Das hat gut funktioniert, weil es den Teams ermöglichte, die Zeit zu maximieren, die sie auf der Strecke sind, um sich so gründlich wie möglich auf das Rennen vorzubereiten. Diese Möglichkeit möchten wir ihnen erneut geben. Die ersten beiden Rennen waren absolut spannend; Ich hoffe, dass wir dasselbe in China wieder erleben!”

Der Mann hinter dem Lenkrad sagt:

Michael Schumacher (Mercedes): „Nach Australien und Malaysia haben wir in Shanghai wieder einen ganz anderen Typ von Rennstrecke vor uns. Deshalb ist es weiterhin für jeden eine steile Lernkurve, was die Pirelli Reifen betrifft. Wir haben bisher gesehen, dass die Strategie und das Reifenmanagement wichtig sind, und ich erwarte, dass dies in China wieder der Fall sein wird. Was den Reifenabrieb angeht, sollte die Strecke in Shanghai nachsichtiger sein als Malaysia, denn die Temperaturen sind hier in der Regel viel niedriger und der Asphalt ist glatter. Generell ist die Leistung der Pirelli Reifen gut. Die große Herausforderung ist, zu lernen, wie man den Bereich kontrolliert, in dem sie Bestleistung bringen. Meine Aufgabe und die des Teams ist es, die beste Lösung für unser Auto zu finden, und das wird in Shanghai erneut unser Ziel sein.”

Technische Daten und bisherige Reifenwahl:

 * Eine der Charaktereigenschaften des Kurses in Shanghai sind die starken Bremsmanöver, die dazu führen, dass mehr Belastung auf den Vorderreifen als auf den Hinterreifen lastet. In schweren Bremszonen sind Reifen und Fahrzeug Verzögerungskräften unterworfen, die 5G entsprechen.

* China hat für Sebastian Vettel, der die Weltmeisterschaftswertung nach den Siegen der ersten beiden Grand Prixs mit Pirelli Reifen anführt, eine besondere Bedeutung. 2009 war es der Schauplatz der ersten Pole des Deutschen sowie seines ersten Sieges für Red Bull Racing.

* Im vergangenen Jahr gab es die meisten Boxenstopps in der Geschichte des Großen Preises von China. Man zählte insgesamt 67 Stopps, das sind durchschnittlich 2,79 pro Fahrer. Der Grund: Das Rennen wurde unter wechselhaften Bedingungen gefahren. Zum Vergleich: Der gerade gefahrene Große Preis von Malaysia hatte 59 Stopps.

 Die bisherige Reifenwahl:

 

  Super Soft Soft Medium Hard
Australien   Option   Primär
Malaysia    Option   Primär
China   Option   Primär

 

Pirelli in China:

*   Pirelli China ist Teil von Pirelli Asia-Pacific. China ist einer der am schnellsten wachsenden Märkte von Pirelli. Das italienische Unternehmen hat zwei Fabriken in der Provinz Shangdong: eine für Autoreifen und eine weitere für Lkw-Reifen. Letztere wurde entwickelt, um die Kapazitäten auf zehn Millionen Einheiten pro Jahr ausweiten zu können.

*   Pirelli Reifen waren erfolgreich beim FIA GT Rennen in China, auf dem Zhuhai Circuit sowie auch bei der China Rally, einem Bestandteil der FIA Asia Pacific Rally Championship.

*   China nimmt in der Motorsport-Geschichte von Pirelli einen besonderen Platz ein. Denn der Hersteller feierte seinen ersten wichtigen internationalen Sieg mit dem Gewinn des Straßenrennens von Peking nach Paris im Jahr 1907. Siegreicher Fahrer war Prinz Scipione Borghese in einem Sieben-Liter Itala.

Lizenzfreie Videos inklusive Interviews mit Paul Hembery sowie Fotos und Pressemitteilungen stehen unter folgendem Link bereit: www.pirelli.com/f1 (Login: PirelliPressArea – Passwort: PirelliMedia).

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