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Hypercars: Exklusiv
hohe Geschwindigkeit

Eigentlich für einen anderen Fahrzeugtyp geprägt, gilt die Bezeichnung Hypercars heute als Inbegriff für wertvolle und erstaunlich schnelle automobile Kostbarkeiten

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Hypercars: Exklusiv
hohe Geschwindigkeit

Einfach gesagt kann man Hypercars - ein sich intensiv entwickelndes Fahrzeug-Segment - als Weiterentwicklung der Superautos betrachten. Der US-Amerikaner Amory Lovins prägte den Begriff ursprünglich mit einer anderen Bedeutung. Er ist der Gründer des berühmten R.M.I. (Rocky Mountain Institute), das 1990 ein hocheffizientes und geräumiges Auto baute, welches einem SUV ähnelte. Lovins nannte es "Hypercar". Der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs war unerwartet niedrig, zumal es weder auf Leistung noch auf Geschwindigkeit verzichtete.

Nach und nach erhielt der Begriff eine breitere Bedeutung und bezeichnete fortan Hochleistungsautos mit den Linien von Langstrecken-Rennfahrzeugen. Als Weiterentwicklung übertreffen Hypercars die Superautos in jeder Hinsicht: Das gilt für den Preis, die Exklusivität, die außergewöhnliche Leistung, die leichte Fahrbarkeit und das Design. Hypercars sind wunderbar leicht und einfach zu fahren, so paradox das klingen mag. Ihr Design ist darauf ausgerichtet, das Gewicht auf ein Minimum zu reduzieren und die Leistung durch das Ausnutzen der enorm hohen PS-Zahl zu steigern.

Echte Raritäten

In Anbetracht dieser Eigenschaften überrascht es nicht, dass Hypercars oft mit kostbaren Materialien von Hand gefertigt und später in einer extrem limitierten Auflage verkauft werden. Wir könnten als Beispiel das Unternehmen Pagani nennen, das für jedes Modell eine maximale Anzahl von 100 Autos produziert. Aber auch einzigartige Sonderanfertigungen sind keine Seltenheit.

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Die Zukunft dieses Automobil-Segments scheint eng mit Elektro-Motoren verbunden zu sein. Ein aufschlussreiches Beispiel für diese Behauptung ist der Pininfarina Battista, der derzeit die letzten Tests für die Serienproduktion durchläuft. Seine technischen Spezifikationen bescheinigen ihm 1.900 PS und ein Drehmoment von 2.300 Nm, erzeugt von vier Permanent-Magnetmotoren – einer pro Rad -, die von einer flüssigkeitsgekühlten Lithium-Ionen-Batterie mit 120 kWh Leistung angetrieben werden.

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Die atemberaubende Power beschleunigt das Fahrzeug in weniger als zwei Sekunden von 0 auf 100 km/h, was die Leistung eines F1-Einsitzers bei Weitem übersteigt. Und in weniger als 12 Sekunden gelangt das Hypercar von 0 auf 300 km/h.

Wachsende Konkurrenz

Es herrscht mittlerweile ein harter Wettbewerb unter den Herstellern, wenn es gilt, die Öffentlichkeit sprachlos zu machen. Bei einer Autoshow nach der anderen ziehen die Hypercars der kleinen Automobilmanufakturen die Blicke der Besucher magisch an und  beherrschen die Szene. Darunter der Aspark Owl mit 2.000 PS, der Rimac C-Two sowie der typisch italienische Frangivento Asfanè, um nur einige zu nennen.

Immer neue Hersteller handgefertigter Autos drängen mit innovativen Ideen in diese Marktnische. Sie verleihen ihren Fahrzeugen eine einzigartige "Seele", um sie als begehrenswerte Objekte von Konkurrenzprodukten zu unterscheiden. Diese Seele ist in einem Detail zu erkennen, aber auch unter der Motorhaube oder auf dem Logo.

Pagani zum Beispiel erfand die aktive Aerodynamik, die mit dem Huayra debütierte. Mit dem Speedtail greift McLaren eine Idee wieder auf, die im F1-Modell des britischen Autoherstellers erstmals eingesetzt wurde: In dem Dreisitzer befindet sich der Fahrer in der Mitte und leicht nach vorn versetzt, flankiert von den zwei Beifahrern. Die Sitze sind mit edlem Poltrona Frau Leder gefüttert, um neben der hohen Endgeschwindigkeit (über 400 km/h) auch einen einmaligen Komfort zu gewährleisten.

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