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Der Gürtelreifen Pirelli Cinturato, eine Ikone Italiens in Bewegung

Drei internationale Designer arbeiten für einen Reifen, der Geschichte geschrieben hat

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Der Gürtelreifen Pirelli Cinturato, eine Ikone Italiens in Bewegung

„Nach fünf langen Studienjahren haben wir einen neuen Reifen, den Cinturato, produziert und auf den Markt gebracht. Das entscheidende Detail, das seine Struktur charakterisiert, ist ein robuster Gewebegürtel, der sich zwischen der Lauffläche und der Karkasse befindet; letztere zeichnet sich durch eine derartige Festigkeit aus, dass sie dem normalen Verschleiß besser widerstehen kann". So kündigte Pirelli 1952 die Einführung des Gürtelreifens Cinturato an, der die Welt des Straßentransports revolutionieren sollte. Der Cinturato, 1951 nach den Studien des Ingenieurs Luigi Emanueli patentiert, etablierte sich auf dem internationalen Markt als echte Ikone des Wirtschaftsbooms und jenes Italiens, das in den sechziger Jahren in Bewegung war. Der Ruhm des ersten Pirelli Radialreifens wurde auch aufgrund der erfolgreichen großen Werbekampagnen erreicht. Deren Realisierung überließ die Marke zwischen den 1950er und 1960er Jahren der Kreativität von Designern wie Ezio Bonini, Riccardo Manzi, Alessandro Mendini, Pino Tovaglia und Bob Noorda.

Noorda wurde 1927 in den Niederlanden geboren und wurde 1961 Art Director der Pirelli Gruppe. Sein grafisches Design ist wesentlich und macht die Kommunikation klar und unmittelbar, wie im Plakat für den Pirelli Cinturato von 1959, "gebaut" mit nur drei Elementen: die stilisierte Skizze des Reifens, das Logo und der Name des Produkts.

Einem weiteren Gürtelreifen von Cinturato, dem Modell CN336T, wurde 1961 Ad Occhi Chiusi (wörtlich: mit geschlossenen Augen) gewidmet, die ikonische Werbekampagne von Riccardo Manzi; in der Werbung werden die Augen des Fahrers durch einen Reifen verdeckt, der seine Sicht beeinträchtigt, und allein die Verwendung von Pirelli Reifen garantiert absolute Fahrsicherheit. Der Stil ist ironisch und karikaturhaft, gezeichnet mit einem schnellen, instinktiven Federstrich: All diese Merkmale machen die Handschrift des Autors sofort erkennbar.

1966 entwarf Arrigo Castellani, damals Leiter der Abteilung Werbemanagement von Pirelli, zusammen mit dem Grafiker Pino Tovaglia eine Werbekampagne, charakterisiert durch den Slogan "Un viaggio sul sicuro - Cinturato Pirelli" (Eine sichere Reise - auf dem Pirelli Cinturato Gürtelreifen): Es handelt sich um eine Art Experiment, basierend auf der Interaktion zwischen Wortspielen und Bildern.

1968 war es wieder Pino Tovaglia, der die neue Werbekampagne verantwortete. Sie thematisierte die Popularität des Cinturato im Ausland: eine Reihe farbiger Tafeln, deren dominierendes Muster aus den stilisierten Flaggen verschiedener Länder besteht. Die Überschrift wurde in die jeweilige Sprache übersetzt und besagt: Auch in Frankreich (oder England, Irland, den Niederlanden oder in jedem der Länder, in denen sich der Reifen als beliebt erwies) wird er Cinturato genannt".

Der Pirelli Cinturato ist heute international, und es sind nicht nur Grafiker und Designer, die das weltweit "erzählen". Mit Werbekampagnen für den Reifen wurden im Laufe der Zeit auch große Fotografen wie Ugo Mulas beauftragt, oder man nutzte die Filmkamera und außergewöhnliche Testimonials wie den Rennfahrer Juan Manuel Fangio, dem Star einer Reihe von Carosello-Werbefilmen, produziert von Gamma Film. Denn der Pirelli Cinturato "ist wirklich anders als die anderen. Außergewöhnlich!"


Sämtliche Materialien sind Teil des historischen Erbes des Unternehmens, das heute im Historischen Archiv der Pirelli-Stiftung aufbewahrt wird www.fondazionepirelli.org.

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