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Digitale Transformation
in Pirelli Fabriken

Leidenschaft für die menschlichen Ressourcen, die Fähigkeit zu Spitzenleistungen sowie neue technologische Instrumente: So funktioniert das Öko-System der Pirelli Fertigung

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Menschen, Innovation, Technologie. Diese drei Worte untermauern die Philosophie von Pirelli und seines sogenannten Pirelli Manufacturing Eco-System (PMS). Das Öko-System der Pirelli Fertigung besteht aus einer Vielzahl inspirierender Prinzipien, Methoden und Betriebsverhalten, die das Unternehmen übernommen hat, um die kontinuierlichen Verbesserungsprozesse in den Produktionsanlagen voranzutreiben und die digitale Transformation des Unternehmens zu fördern.

In der Sprache der Marke mit dem lang gezogenem P wird PMS mit „Leidenschaft für den Prozess“ sowie „Leidenschaft für das Produkt“ übersetzt. Das bedeutet das strikte Einhalten von Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltschutzvorschriften einerseits und von Produkt- und Prozessstandards andererseits, beides angetrieben von der beruflichen Leidenschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie von der digitalen Kultur.

Die inspirierenden Prinzipien kennzeichnen die Arbeitsweise in den Produktionsstätten von Pirelli. Diese zielt darauf an, durch den Beitrag jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedes einzelnen Mitarbeiters kontinuierlich Spitzenleistungen zu erbringen.

Digitale Transformation in Pirelli Fabriken 01

Die Neuerung des PMS wird als "Operative Exzellenz" bezeichnet und basiert auf den Konzepten der "bestmöglichen Leistung" und der "bewährten Verfahren". Die besten Lösungen zum Verbessern des Produktionsablaufs setzen neue Maßstäbe und werden mit den anderen Produktionsstätten geteilt. Auf diese Weise kann eine neue Methode, die beispielsweise von mexikanischen Kollegen kreiert wurde, um in Silao eine Trommel zu ersetzen (allgemein als "Boxenstopp in der Fabrik" bezeichnet), ihren rumänischen Kollegen in Slatina und in den anderen Fabriken des Konzerns vorgeschlagen werden. Bei dieser vernetzten Teamarbeit wird die Professionalität des Einzelnen den anderen zur Verfügung gestellt.

Tatsächlich ist Teamwork in einer Fabrik unerlässlich, in der zahlreiche komplexe Herausforderungen zu meistern sind. Das Spektrum reicht von der Geschwindigkeit, mit der die Technologie verändert und aktualisiert wird – und woraus das hohe Tempo der von der Manufacturing Academy geförderten Schulungen resultiert -, bis hin zum Mix der Produkte. Das bedeutet bei Pirelli: Die Maschinenausstattung für die Produktion einer immer größeren Menge hochwertiger Reifen für Premium- und Prestigeautos (von Audi und BMW über Lamborghini, Maserati und Ferrari) ändert sich ständig. 

Digitale Transformation in Pirelli Fabriken 02

Wo es ein Team gibt, dort muss es auch einen Kapitän geben, einen beispielgebenden Hüter der Fabrikarbeit, einen Sprecher und Motivator der Teammitglieder. Also eine Person, die am besten über deren jeweilige Rollen in der Abteilung entscheiden kann. Die sie während einer Schicht neu einsetzen kann, um die beste Betriebsleistung zu erzielen. Eine Person, die aus Individuen ein Kollektiv bildet.

In einer flexiblen Fabrik, in welcher der Fokus auf Technologie derart hoch ist und in der entsprechend der Perfect-Fit-Philosophie von Pirelli auch Reifen in quantitativ sehr begrenzten Serien produziert werden, müssen kleine oder große Probleme des Fabrikalltags zwangsläufig schnell gelöst werden. Aus diesem Grund organisiert Pirelli in seinen 18 Werken jährlich etwa 200 Kaizenwochen. Das Ziel dieser Initiative sind kontinuierliche Verbesserungen. An jeder Kaizenwoche nehmen durchschnittlich 15 Pirelli Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unterschiedlichen spezifischen Fähigkeiten teil. Ihr Ziel ist, die während der Fabrikationsprozesse auftretenden technischen Schwierigkeiten anzugehen und zu lösen. Mal handelt es sich dabei um einen Engpass entlang des Materialflusses, mal ist es ein sich wiederholender Produktfehler oder ein aufgetretenes Risiko. Die Teilnehmer analysieren das zu behebende Problem aus jeder Perspektive, bis seine Ursachen identifiziert sind. Daraufhin werden alle Maßnahmen umgesetzt, die zur Lösung des Problems bzw. seiner Komponenten erforderlich sind. Auf diese Weise wird dank der Fähigkeiten jedes Einzelnen eine ständige Verbesserung erreich

Nur durch vereinte Kompetenzen lassen sich wirkungsvolle Lösungen für Probleme finden. Ein zugleich intuitiver und spannender Prozess, um einen Teamspirit sowie eine individuelle Ausrichtung auf operative Exzellenz zu schaffen. Dies gilt sowohl während der Kaizenwochen als auch während jeder Schicht in der Fabrik. Pirelli bildet seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer besser aus. So können sie bei Bedarf an unterschiedlichen Produktions-Maschinen eingesetzt werden und ihre zahlreichen Fähigkeiten in die Praxis umsetzen. Schnell vermögen sie von einer Abteilung zur nächsten zu wechseln – jede ausgestattet mit neuen technologisch anspruchsvollen digitalen Werkzeugen -, ohne an feste Arbeitsplätze oder Papierkram gebunden zu sein, wie es noch in jüngster Vergangenheit der Fall war. Denn dadurch gewährleisten sie ein schnelles Arbeiten und beispielhafte Abläufe.

Mit neuen Fähigkeiten und neuen Werkzeugen wird eine Form von Fabriken geschaffen, die im Hier und Heute funktioniert, aber zugleich stets auf die Zukunft ausgerichtet ist. „Von der Herstellung zur Digitalisierung“ heißt der digitale Transformationsprozess, den Pirelli in seinen Fabriken eingeleitet hat. Diese spannende Herausforderung bringt Tag für Tag, Schicht für Schicht, unsere 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammen, die echten Stars und Akteure des Wandels.

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