Ganzjahresreifen-Test:
So testen die Profis

Regelmäßig nehmen Profis im Alljahresreifen Test viele Allwetterreifen unter die Lupe. Worauf kommt es dabei besonders an?
Beim Ganzjahresreifen-Test müssen die Kandidaten unterschiedlichste Kriterien erfüllen, um als empfehlenswert zu gelten. Hier erfahren Sie, worauf renommierte Automagazine und Automobilclubs besonders achten und wie Pirelli dabei abschneidet

Wie schneiden Pirelli Reifen im Ganzjahresreifen-Test ab?
Bei Ganzjahresreifen-Tests renommierter Automagazine und Automobilclubs liegen Reifen von Pirelli regemäßig auf Spitzenpositionen. Sie überzeugen bei Handling und Bremsweg bei allen getesteten Bedingungen und zeigen zudem exzellente Werte beim Rollwiderstand. Damit Sie Ihre Kaufentscheidung  auf Basis verlässlicher Daten treffen können, haben wir Ihnen aktuelle Ganzjahresreifen-Tests und die Ergebnisse sämtlicher Test-Kandidaten zusammengestellt. Eine aktuelle und übersichtliche Auflistung  der besten Alternativen finden Sie hier:

Wie läuft ein Ganzjahresreifen-Test ab?
Ein Ganzjahresreifen-Test verlangt den Reifen einiges ab – schließlich müssen sie unter allen Bedingungen funktionieren. Deshalb wird in unterschiedlichen Kategorien getestet. So können Sie auf einen Blick sehen, welcher Reifen durchweg empfehlenswerte Leistungen abliefert und ihn in die engere Auswahl für Ihr Fahrzeug nehmen. Oft gewählte Disziplinen in einem Ganzjahresreifen-Test sind Handling und Bremsweg – sowohl auf nasser, als auch auf trockener Fahrbahn. Um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten, werden die verschiedenen Reifen auf identische Test-Fahrzeuge montiert. Test-Fahrer begeben sich deswegen auf einen speziellen und kurvenreichen Handling-Kurs, um die Bodenhaftung unter schwierigsten Bedingungen zu testen. Gewertet wird anhand der Rundenzeit: Der Reifen, mit dem die schnellste Runde gefahren werden konnte, liegt vorne. Der Bremsweg wird ebenfalls unter gleichen Voraussetzungen durchgeführt. Gemessen wird die Strecke, die das Test-Fahrzeug braucht, um bei einer Vollbremsung mit aktiviertem ABS zum Stillstand zu kommen. Je geringer diese Strecke, desto besser ist entsprechend die Leistung des Reifens. Ein Ganzjahresreifen-Test prüft also einerseits das Verhalten unter extremen Bedingungen. Andererseits spielen aber auch wirtschaftliche Aspekte eine wichtige Rolle. Dazu zählt die Messung des Rollwiderstandes. Denn je leichter ein Reifen angetrieben werden kann, desto weniger Kraftstoff wird dafür benötigt und desto weniger verbraucht Ihr Fahrzeug. 

Auf einen Blick: Die wichtigsten Disziplinen beim Ganzjahresreifen-Test
-    Test bei Nässe
Bei Nässe wird gutes Handlingverhalten eines Reifens auf einem kurvenreichen Kurs mit einer schnellen Rundenzeit belohnt. Auf nasser Fahrbahn wird außerdem der Bremsweg wichtig: Je kürzer, desto besser.

-    Test bei Trockenheit
Unter trockenen Fahrbedingungen muss ein Ganzjahresreifen ebenfalls bei Handling und Bremsweg überzeugen. Je schneller die Runde auf dem Handling-Kurs und kürzer die Strecke bis zum Stillstand, desto besser ist das Test-Ergebnis. 

-     Rollwiderstand
Eine wichtige Kennzahl im Ganzjahresreifen-Test ist der Rollwiderstand. Liegt ein Reifen in anderen Disziplinen auf den vorderen Plätzen, kann der Rollwiderstand das berühmte Zünglein an der Waage sein. Denn je geringer der Rollwiderstand, desto mehr Kraftstoff und damit bares Geld können Sie einsparen.