Mit supersoften Reifen stattet Pirelli die Piloten der GP2 aus, die vom 26. bis zum 28. Mai in Monaco den dritten Wettkampf dieser Saison bestreiten.

Diese Mischung ist die weichste der vier verschiedenen Slicks aus Pirellis Rennreifen-Familie P ZERO. Der Reifen wurde speziell für den neuen GP2 Wagen der Saison 2011 entwickelt. Er bietet auf engen und kurvigen Strecken wie dem Straßenkurs von Monaco von Beginn an maximalen Grip und maximale Leistung. Monaco ist das einzige Rennen in dieser Saison, bei dem die superweiche Variante der GP2 Reifen von Pirelli eingesetzt wird.

Obwohl der supersofte Reifen schneller abbaut als die anderen P ZERO Rennreifen, wird der Pneu nicht mehr Verschleiß zeigen als die soften Reifen bei den beiden vorherigen Rennen. Denn der 3,340 Kilometer lange Kurs ist sehr langsam, wie Mario Isola, Rennmanager bei Pirelli, betont: „Monaco ist das einzige GP2 Rennen, zu dem wir die supersoften Reifen liefern, weil wir keinen besonders hohen Reifenabbau erwarten. Denn der Straßenkurs von Monaco hat eine niedrige Durchschnittsgeschwindigkeit. Dennoch ist er eine echte Herausforderung und eine besondere Erfahrung für die jungen Fahrer, die mit der kurvigen Streckenführung und dem rutschigen Straßenbelag fertig werden müssen”, sagt Isola. „Doch die  superweichen P ZERO Slicks von Pirelli sollten ihnen den Grip liefern, den sie brauchen, um allen Fans eine großartige Show zu zeigen.”

Trident Racing-Pilot Stefano Coletto, der aus Monaco stammt, kommentiert: „Zuhause ein Rennen zu fahren, das ist für mich schon etwas Besonderes. Ich werde mich absolut konzentrieren müssen, wenn es losgeht. Denn es wird dieses Mal ein wenig schwieriger, weil ich einen Reifen einsetze, den ich zuvor noch nicht getestet habe. Deshalb muss ich sehr aufmerksam darauf achten, welche Informationen mir der Pneu beim Fahren vermittelt. Die neuen Reifen von Pirelli sind ein sehr hochentwickeltes Produkt mit einem exzellenten Leistungsniveau. Allerdings muss man die Pneus gut kennen, um sie bis ans Limit fahren und das Rennen genießen zu können. Und man muss stets im Hinterkopf behalten, dass in diesem Jahr der Reifenabbau künstlich erhöht wurde und der Grad des Abbaus je nach Beschaffenheit des Streckenbelags und der Streckentemperatur variiert.”

Neben Valencia ist Monaco das zweite Straßenrennen im diesjährigen GP2-Kalender. Der Kurs ist eng, kurvig und uneben. Man braucht bei der Balance und dem Abtrieb ein perfektes Setup. Eine Runde besteht aus 18 Kurven, inklusive der langsamsten des Jahres: Die berühmte Haarnadelkurve vor dem alten Stadion wird im ersten Gang mit maximal 30 km/h gefahren. Es gibt keine Auslaufzonen und nur wenige Überholmöglichkeiten. Deshalb können eine gute Position in der Startaufstellung sowie ein guter Start bereits entscheidend sein.

Im Unterschied zu den anderen GP2-Rennwochenenden findet der Wettkampf in Monaco von Donnerstag bis Samstag statt. Nur der Formel 1 Grand Prix von Monaco startet am Sonntag, den 29. Mai.

Am Donnerstag, den 26. Mai, haben die GP2-Fahrer direkt nach dem freien Training der Formel 1 ihre Trainingseinheit. Das Qualifying der GP2 folgt am Nachmittag, danach beginnt das zweite freie Training der Formel 1.

Am Freitag, den 27. Mai, ist nur vormittags Rennbetrieb auf den Straßen. Das Hauptrennen der GP2 startet um 11.15 Uhr Ortszeit. Dann müssen die Pirelli Reifen 42 Runden und 140,280 Kilometer zurücklegen.

Nach dem Qualifying zum Großen Preis von Monaco beginnt am Samstag, den 28. Mai, um 16.10 Uhr das GP2 Sprintrennen mit 30 Runden und 100,2Kilometern.

Für die GP3 steht Monaco 2011 nicht im Rennkalender. Die nächste Runde dieser Serie findet vom 24. bis zum 26. Juni im spanischen Valencia statt.