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Pirelli Cinturato,
außergewöhnlich sicher

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außergewöhnlich sicher
Pirelli Cinturato,
außergewöhnlich sicher

Die Struktur: revolutionär. Ein Gürtel umschließt die Radialkarkasse, um einen stabilen, hochleistungsfähigen Reifen zu kreieren. Der Pirelli Cinturato erwies sich 1951 als eine Innovation, welche – ausgehend vom Rennsport - die Automobilwelt für immer verändern sollte.

In der Werbung Mitte der 1950er Jahre wurde der Cinturato als das starke Bindeglied in der "Sicherheitskette" vorgestellt, die er gemeinsam mit dem altgedienten Pirelli Stelvio und dem spezialisierten Pirelli Winter bildete.

Stets stand der Cinturato im Zentrum von Werbekampagnen, die seine innovativen Qualitäten vermitteln sollten. Der Reifen passte zur gesteigerten Leistung und den höheren Geschwindigkeiten der neuen Sportwagen jener Tage. Er lud die Autofahrer dazu ein, die futuristischen Autobahnen rauf und runter zu befahren, wobei er den eleganten Autos "einen Hauch von Charme" verlieh. Doch darüber hinaus handelte es sich beim Cinturato in erster Linie um einen sicheren Reifen. Als in den 1960er Jahren die PS-Zahlen der Motoren weiter stiegen und damit auch die Höchstgeschwindigkeiten, resultierten daraus neue Anforderungen an die Bodenhaftung der Reifen. Nun konnte die Radialstruktur mit ihrem stabilisierenden Gürtel ihre ganze Überlegenheit ausspielen.

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Wurden zu Beginn fast ausschließlich Sportwagen und Luxusmodelle mit dem Pirelli Cinturato ausgestattet, kamen mit der Zeit neue Größen hinzu und dehnten sein Portfolio auf weitere Automobilsegmente aus. Das Profil der Lauffläche entsprach "immer noch dem des herkömmlichen Cinturato", wie in den damaligen Verkaufsbroschüren zu lesen war. Dabei handelte es sich um „eine völlig zufriedenstellende Konstruktion, weil der Gürtel unter der Lauffläche sich auch für hohe Geschwindigkeiten als geeignet erwiesen hat". Es war daher kein Zufall, dass Pirelli 1965 den Formel 1 Weltmeister Juan Manuel Fangio als Testimonial für die Werbekampagne "Cinturato è solo Pirelli" („Cinturato ist nur Pirelli“) wählte. Zu ihr gehörten einige Werbeaufnahmen, die auf der Rennstrecke von Monza entstanden. „Früher bin ich mit dem Pirelli Stelvio gefahren", erläuterte Fangio in einem der Clips. Dabei dreht er sich zur Kamera, während er aus einem weißen Fiat 1500 Spider steigt, in dem er zuvor in Monza mit Vollgas durch die "Parabolica" gefahren war. „Dessen Sicherheit bei voller Geschwindigkeit war außergewöhnlich. Nun, der Cinturato ist noch sicherer", verkündete er in einem Mix aus Italienisch und Spanisch. In einem anderen Werbespot derselben Serie war sein Auto ein roter Alfa GTA. Dieses Mal sieht man ihn durch die "Parabolica" sausen, bevor er mit dem Pirelli Turm im Hintergrund bremst.

„Außergewöhnlicher Pirelli Cinturato", rief er dann in seinem Markenzeichen aus, dem gebrochenen Italienisch. Der legendäre Pilot hatte in den fünfziger Jahren alles gewonnen, indem er sich auf die „Sicherheit bei voller Geschwindigkeit" des Stelvio verließ. Nun erkannte er, dass der Cinturato (den der Argentinier übrigens „Sinturato" aussprach, also mit einem "s" statt einem "ch") außergewöhnliche Qualitäten bezüglich Sicherheit, Speed, Gripp und Flexibilität besaß.

Es war Arrigo Castellani, damals Direktor von Pirelli Advertising, der erkannt hatte: Der Cinturato vermochte in jenen schnelllebigen Tagen der Massenmotorisierung zusätzlich zum ursprünglichen Produktversprechen von Geschwindigkeit und Bodenhaftung unter extremen Bedingungen ein weiteres Versprechen abzugeben. Der Pirelli Radialreifen bot Sicherheit auf höchstem Niveau. Und wer hätte Alltagsfahrer glaubwürdiger von den Qualitäten der revolutionären radialen Karkassenstruktur überzeugen können, als ein berühmter Rennfahrer?

Nachdem er über ein Jahrzehnt auf dem Markt gewesen war, hatte der Cinturato der 1960er Jahre die Zielgruppe eingefleischter Enthusiasten von PS-starken Autos verlassen, um immer größere Fahrzeugsegmente zu erobern. Kurz nach dem Krieg hatte der Ingenieur Luigi Emanueli, einer der Genies aus dem F&E-Bereich von Pirelli, diesen Reifen entwickelt und patentiert. Nun ritt der Cinturato auf der Welle des internationalen Automobilbooms. Inzwischen hatte die Zahl seiner Fertigungslizenzen für Automobilhersteller weltweit die 50er-Grenze weit überschritten.

Kurz darauf, 1970, wurde der Cinturato in einer Werbekampagne als Lieblingsreifen von Supersportwagen wie dem Lamborghini Miura und dem Maserati Ghibli präsentiert, aber auch von kleinen Sportwagen wie dem Lancia Fulvia HF und dem Alfa Romeo Junior Z. Das attestierte ihm seine Position als Maßstab für die Automobilindustrie. Sicher, schnell, griffig und flexibel. Was kann man von einem außergewöhnlichen Reifen noch mehr verlangen?


Alle Materialien sind Teil des historischen Erbes des Unternehmens, das im Historischen Archiv der Pirelli-Stiftung www.fondazionepirelli.org aufbewahrt wird.

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