Die
Winter-Checkliste:
Was Sie wissen
müssen, wenn
Sie im Winter
Auto fahren

Sie sollten im Winter genauso fahren können wie im Sommer - vorausgesetzt, Sie haben die richtige Ausrüstung und nehmen sich die Zeit für einige sorgfältige Vorbereitungen.

Ganz gleich, ob Sie für einen Skiurlaub in die Berge fahren oder Ihre üblichen Fahrten durch die Stadt unternehmen: In den Wintermonaten sollte das Fahren unkompliziert sein. Und es ist möglich, bei jedem Wetter die Kontrolle zu behalten, sofern man die richtige Ausrüstung hat und die einzelnen Punkte der folgenden Checkliste für das Fahren im Winter befolgt.

Bitte denken Sie daran: Der Winter beginnt nicht erst, wenn Schneefall einsetzt - Winterreifen geben Ihrem Auto die nötige Haftung, wenn die Temperatur unter sieben Grad Celsius fällt, aber auch bei Regen und Schneematsch.

Erster Check: Kennen Sie die reifenspezifischen Vorschriften des Landes, in dem Sie fahren

In ganz Europa gibt es Regeln und Vorschriften für die Winterbereifung, doch sie unterscheiden sich von Land zu Land. Stellen Sie daher sicher, dass Sie die entsprechenden Verordnungen kennen. In einigen Ländern ist die Verwendung von Winterreifen während bestimmter Monate vorgeschrieben, während sie in anderen wie Deutschland von den Wetterbedingungen abhängen. Und unter extremeren Bedingungen - wie zum Beispiel in Teilen Russlands - können sogar Spikereifen erforderlich sein.

Zweiter Check: Ist Ihr Auto in gutem Betriebszustand?

Ein Besuch beim Händler, um Ihre Winterreifen montieren zu lassen, ist ein guter Zeitpunkt, um den Experten um eine gründliche Überprüfung des Autos zu bitten. So ist sichergestellt, dass Ihr Fahrzeug für die kommenden kalten Monate bereit ist. Bei Bedarf können Sie sich mit einem Eiskratzer für die Windschutzscheibe ausrüsten. Und denken Sie daran, für den Notfall eine Decke, eine Taschenlampe und Handschuhe im Wagen zu verstauen.

Dritter Check: Vertrauen Sie Ihren Winterreifen

Reifenkennzeichnung: Das dreizackige Bergpiktogramm mit Schneeflocke (auch Alpine-Symbol oder 3PMSF) auf der Reifenflanke signalisiert: Der Reifen hat einen strengen Leistungstest unter winterlichen Bedingungen bestanden, der in einem zertifizierten Labor durchgeführt wurde.

Profiltiefe: Überprüfen Sie die Profiltiefe Ihrer Reifen häufig. Sobald sie weniger als 4 mm beträgt, sollten Sie den Kauf neuer Reifen in Betracht ziehen.

Reifendruck: Der erforderliche Fülldruck für Pirelli-Reifen ist im Winter und Sommer gleich. Doch bei kälteren Temperaturen sinkt der Druck. Daher lohnt es sich, ihn regelmäßig zu überprüfen. Der richtige Druck erhöht die Leistung des Reifens und hilft, seinen Verschleiß zu verringern.

Lagern Sie Ihre Reifen zwischen den Jahreszeiten richtig: Sie können Winter- und Sommerreifen auf die gleiche Weise lagern: vertikal, um das Profil zu schützen. Es sei denn, die Reifen befinden sich auf einem speziellen Felgensatz. Glücklicherweise lagern nun immer mehr Werkstätten die Reifen ihrer Kunden ein.

Fragen Sie den Experten - einen Reifenspezialisten: Überprüfen Sie Ihre Reifen regelmäßig auf Anzeichen von Abnutzung und Verschleiß. Das Spektrum kann von Schnitten über Risse und Blasen bis hin zu Beulen reichen. Suchen Sie im Zweifelsfall einen Reifenspezialisten auf.

Kennen Sie Ihre Reifenmarkierungen

Das dreizackige Bergpiktogramm mit Schneeflocke (3PMSF oder Alpine-Symbol) ist ein zertifiziertes Symbol auf der Seitenwand Ihres Reifens: Es belegt, dass er einen Brems- und Traktionstest in einem zertifizierten Labor bestanden hat. Dies ist der höchste Standard in Europa. Sie können sicher fahren in dem Wissen: Alle Winter- und Ganzjahresreifen von Pirelli für den europäischen Markt haben den 3PMSF-Test bestanden.
Das M+S-Symbol steht für Matsch und Schnee. Es weist darauf hin, dass ein Reifen besser für verschneite oder schlammige Straßen geeignet ist als Sommermodelle. Allerdings sind diese Reifen vom Hersteller selbst und nicht von einem unabhängigen Labor zertifiziert.
Das geniale NOW SNOW/NO SNOW-Symbol von Pirelli signalisiert Ihnen, wann ein neuer Reifen unter winterlichen Bedingungen benötigt wird. Die Buchstaben auf der Lauffläche des Reifens werden nach und nach abgenutzt. Sobald die Profiltiefe der Lauffläche weniger als 4 mm beträgt, verschwindet das W von NOW. STATT NOW SNOW steht dort nun NO SNOW. Doch die endgültige Entscheidung darüber, ob ein Reifen ersetzt werden muss, sollte weiterhin der Händler treffen. Denn auch wenn die Lauffläche 4 mm oder mehr beträgt, kann er dennoch empfehlen, die Reifen für die Wintersaison zu wechseln.

Vierter Check: Beachten Sie die örtlichen Wetter- und Fahrbedingungen

Sicherheit beginnt mit einer guten Entscheidungsfindung. Selbst mit einem hochentwickelten Auto und den besten Reifen der Welt sollten Sie sich über die aktuellen Wetter- und Straßenverhältnisse im Klaren sein. In weiten Teilen Europas nimmt die Zahl der Schneetage ab, aber die Zahl der Regentage zu. Daher ist auch das Handling bei Nässe von entscheidender Bedeutung.

Fünfter Check: Achten Sie auf Ihren Fahrstil und Ihre Geschwindigkeit

Die Winterreifen von Pirelli garantieren die beste Brems- und Beschleunigungsleistung bei winterlichen Bedingungen. Und auf Schnee verkürzen sie den Bremsweg um die Hälfte. Doch unabhängig davon gilt: immer dann, wenn die Straße mit Eis und Schnee bedeckt ist, lohnt es sich, die Geschwindigkeit anzupassen. Das gilt fürs Abbiegen, Beschleunigen und Bremsen. Wenn Sie die Geschwindigkeitsbegrenzung einhalten, sinkt die Wahrscheinlichkeit, Traktion einzubüßen.

Sechster Check: Schleudern vermeiden

Jede Form von Schleudern oder Aquaplaning - der Moment, in dem die Traktion zwischen der Lauffläche des Reifens und der Straßenoberfläche verloren geht - ist potenziell sehr gefährlich. Sie können ins Schleudern geraten, wenn Sie zu schnell durch eine Kurve fahren, zu stark bremsen oder beschleunigen. Vorsicht kann die meisten Risiken verhindern, ins Schleudern zu geraten. Zudem verfügen manche Autos über eine Anti-Schleuder-Technologie. Sie hilft Ihnen, Ihr Auto zu kontrollieren, wenn es ins Schleudern gerät, indem sie einige Räder bremst und zugleich Kraft auf andere überträgt.

Siebter Check: Beugen Sie für den Fall einer Reifenpanne vor

Nicht alle modernen Fahrzeuge besitzen ein Reserverad. Stattdessen werden sie mit einem Füllwerkzeug ausgestattet, damit Sie im Falle eines Falles die Reifen aufpumpen und sicher zur nächsten Werkstatt fahren können. Die Run Flat™ und Seal Inside™ Reifen von Pirelli bieten zusätzliche Sicherheit. Denn mit ihnen können Sie Ihr Auto selbst dann noch fahren, wenn einer der Reifen beschädigt wird.

Achter Check: Entwickeln Sie einen Notfall-Rettungsplan

Egal zu welcher Jahreszeit: Es ist gut, jemanden zu haben, den man im Falle einer Panne anrufen kann.