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Die Zukunft wohnt
in intelligenten Städten

Über 150 Kommunalpolitiker, Unternehmensvertreter, Politiker und Wissenschaftler aus Berlin, Florenz, Mailand, München und Turin trafen sich unlängst in der Italienischen Botschaft in Berlin zur ersten deutsch-italienischen Smart Cities-Konferenz

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Die Zukunft wohnt
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Die Entwicklung ist deutlich: Im Jahr 2030 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Ballungsräumen leben, bis 2050 sollen gar weitere 2,5 Milliarden Menschen hinzukommen. Der Energiebedarf in diesen Regionen wird gigantisch sein und bis zu 80 Prozent der weltweit benötigten Energie verschlingen. Aufgrund dieser Entwicklung werden die Megastädte der Zukunft sich in vielfacher Hinsicht von den heutigen Städten unterscheiden: Sie müssen nachhaltiger, vernetzter und auch sauberer sein.

Die Zukunft wohnt in intelligenten Städten

Die Entwicklung ist deutlich: Im Jahr 2030 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Ballungsräumen leben, bis 2050 sollen gar weitere 2,5 Milliarden Menschen hinzukommen. Der Energiebedarf in diesen Regionen wird gigantisch sein und bis zu 80 Prozent der weltweit benötigten Energie verschlingen. Aufgrund dieser Entwicklung werden die Megastädte der Zukunft sich in vielfacher Hinsicht von den heutigen Städten unterscheiden: Sie müssen nachhaltiger, vernetzter und auch sauberer sein.

Bereits heute beeinflusst das Bestreben, städtische Prozesse intelligenter zu gestalten, die Arbeit zahlreicher Stadtverwaltungen. Denn sie sehen sich mit zunehmenden Umweltbelastungen und Forderungen an die Infrastruktur konfrontiert. 

Parallel dazu müssen sich auch Unternehmen aus allen Branchen dem Wandel stellen. Denn die digitalen und sozialen Umbrüche auf den Versorgungsmärkten öffnen nicht nur die Türen zu neuen Geschäftsmodellen. Sie rufen zugleich auch neue Marktteilnehmer auf den Plan. Energieunternehmen müssen sich einer zunehmenden Dezentralisierung des Stromsystems stellen, weil der Einsatz kleinerer Solar- und Batterieanlagen steigt und erneuerbare Technologien sich vom Status einer Alternative immer mehr zum Mainstream der Stromerzeugung wandeln. 

Telekommunikations-Betreiber werden ihr Angebot auf intelligente Park- und Entsorgungssysteme ausweiten; Automobilhersteller werden ihre Fahrzeugportfolios um neue Optionen für intelligente städtische Mobilität erweitern. Dieser Wandel beeinflusst auch die Stadtplanung. Das Aufkommen elektrischer und autonomer Fahrzeuge erzwingt disruptive Veränderungen der städtischen Infrastruktur geradezu. Diese werden die traditionelle Trennung zwischen dem öffentlichen und dem privaten Verkehr überwinden und in das Umgestalten öffentlicher Räume in Freizeit- und Grünflächen münden.

Städte werden eine Schlüsselrolle bei der Energiewende spielen und können in eine nachhaltigere Zukunft führen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Entwicklung intelligenter Energieinfrastrukturen, darunter erneuerbare Energien und die batteriebasierte Speicherung in Gebäuden, Glasfasernetze und intelligente Zähler, die intelligente öffentliche Beleuchtung und Elektrofahrzeuge. Italien und Deutschland beteiligen sich bereits auf verschiedenen Ebenen aktiv an der Debatte über intelligente Stadtpolitik: Kommunen engagieren sich aktiv in globalen Netzwerken wie der C40 Cities Climate Leadership Group; Unternehmen wie Pirelli arbeiten mit an der Entwicklung zukunftsweisender E-Mobilität. 

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