
INFORMATIONEN ÜBER PIRELLI-REIFEN
Pirelli hat seine Produkte durch die über 100-jährige Erfahrung in Sachen Reifentechnologie mit höchster Sicherheit, Langlebigkeit, Komfort und Umweltschutzfunktionen kombiniert. Jeder Reifen von Pirelli bietet nicht nur Leistung, sondern vermittelt ein interaktives Fahrerlebnis mit dem Fahrer, wodurch er die Leistung seines Fahrzeugs besser interpretieren kann.
Wir empfehlen Ihnen, die folgenden Abschnitte zu lesen, um sich mit der Welt der PKW-Reifen vertraut zu machen.




Neben der Größenbezeichnung ist der Reifen auch mit einer Betriebskennung versehen, die den Tragfähigkeitsindex (zwei Indizes bei Einzel-/
Doppelbereifungen) und das Symbol für die Geschwindigkeitskategorie aufführen.
Das Symbol für die Geschwindigkeitskategorie gibt bei Reifen die maximal zulässige Fahrgeschwindigkeit an, entsprechend seines Tragfähigkeitsindexes und den vom Hersteller angegebenen Einsatzbedingungen (Ausnahme: Geschwindigkeiten über 210 km/h).

Der Tragfähigkeitsindex ist eine Kodierung und gibt bei Reifen die maximal zulässige Last wieder, bei der im Symbol für die Geschwindigkeitskategorie aufgeführten Geschwindigkeit und den vom Hersteller angegebenen Einsatzbedingungen.
SICHERHEIT BEIM FAHREN
Beachten Sie die Regeln der Straßenverkehrsordnung, fahren Sie immer vorsichtig und mit Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer. Im Folgenden finden Sie nützliche Tipps für das sichere Fahren, aber auch Empfehlungen, wie Sie Kosten für Reparaturen, Reifen und Kraftstoff sparen können. Sportliche Fahrer sollten sich stets vor Augen halten, dass die Straße keine Rennstrecke ist. Nach diesem Hinweis finden Sie im Folgenden ein paar nützliche Tipps zur Verkehrssicherheit.
Aquaplaning ist ein großes Risiko beim Fahren auf nassen Straßen. Wie kann man diesem Phänomen entgegenwirken? Aquaplaning lässt den Reifen „aufschwimmen“, was zum sofortigen Verlust der Haftung führt.
Eine gefährliche Situation, die sich normalerweise ergibt, wenn der Reifen bei höherer Fahrzeuggeschwindigkeit in sehr nasse Straßenabschnitte oder große Wasserpfützen gerät, die sich bei einer schlechten Straßenentwässerung bilden.
Die Rillen des Profils können in diesem Fall das Wasser unter dem Reifen nicht mehr verdrängen, was die Situation des „Aufschwimmens“ hervorruft.
Durch das vorsichtige Fahren mit Reifen, die nicht abgenutzt und korrekt aufgepumpt sind, kann diese Gefahr meistens vermieden werden, denn die Profile sind so gebaut, dass die größtmögliche Menge von Wasser verdrängt wird, um eine optimale Haftung zu gewährleisten. Nachdem wir das Konzept Aquaplaning erläutert haben, finden Sie im Folgenden einige Tipps, wie Sie sich für diese Situation wappnen können. Bremsen hilft nicht, wenn das Fahrzeug aufschwimmt, es erzeugt vielmehr das Risiko, dass es plötzlich ausbricht, sobald der Reifen wieder Grip hat, wodurch Sie die Kontrolle erst recht verlieren. Die beste Lösung ist, das Lenkrad während der gesamten Aquaplaningsituation in korrekter Fahrrichtung festzuhalten, um auf den erneuten Fahrbahnkontakt des Reifens vorbereitet zu sein.
Den Fuß hierbei nach und nach vom Gaspedal nehmen, da sich die Drehzahl des Motors rasch erhöht, wenn das Fahrzeug aufschwimmt.
Regel Nummer 1: Ohne Schneeketten oder Winterreifen kommen Sie nirgends hin, denn bei winterlichen Straßenverhältnissen kann das Fahrzeug nicht beschleunigen und der Bremsvorgang gerät außer Kontrolle.
Halten Sie die Regeln der Straßenverkehrsordnung strikt ein und seien Sie tolerant mit Fahrern, die Schwierigkeiten haben und langsamer fahren als Sie.
Vergrößern Sie den Abstand zwischen Ihrem Fahrzeug und dem Fahrzeug vor Ihnen. Schalten Sie zur Reduzierung des Rutschrisikos beim Aufwärtsfahren in einen Gang, der höher ist als jener, den Sie normalerweise auf trockener Fahrbahn einlegen.
Beim Fahren scharfes Beschleunigen, brüske Richtungsänderungen und das Bremsen vermeiden, um den Beschleunigungsverlust bei Schnee oder Eis auf ein Minimum zu reduzieren.
Für optimale Leistung und Sicherheit ist es wesentlich, dass alle vier Reifen identisch sind. Verwenden Sie immer vier Winterreifen derselben Marke mit identischen baulichen Merkmalen.
Die Reifen einer Achse sollen die gleiche Größe, dieselben Verwendungsmerkmale, Reifenprofile und Abnutzungseigenschaften aufweisen. Reifen mit Spikes müssen, sofern zulässig, auf alle vier Felgen montiert werden.
Informationen über die Tragfähigkeit und Geschwindigkeitskategorie der zu verwendenden Reifen sind in der Fahrzeuganleitung zu finden.
Den Luftdruck der Reifen in kaltem Zustand regelmäßig prüfen und ggf. anpassen.
Die vom Fahrzeughersteller angegebenen Druckwerte einhalten. Wir weisen darauf hin, dass sich der Druck je nach Außentemperatur ändert.
Ein Druck von 2,0 Bar, gemessen bei einer Temperatur von +20 °C fällt bei einer Temperatur von -5 °C auf 1,74 Bar ab und bei einer Temperatur von -20 °C auf 1,59 Bar (Differenz von 20 %).
Achten Sie auf die Geschwindigkeitsgrenze, die auf der Seitenwand des Reifens angegeben ist.
Das Fahrzeug kann optional mit Reifen einer geringeren Kategorie als vorgeschrieben bereift sein, wodurch die Geschwindigkeit angepasst wird.
In diesem Fall schreiben die EU-Vorschriften vor, dass die Geschwindigkeitsreduzierung auf einem Etikett aufgeführt sein muss, das sich im Fahrzeuginneren befindet (auf der Windschutzscheibe oder dem Armaturenbrett, damit der Fahrer es immer sieht).
Die Leistung von Winterreifen ist bis zu einer Profiltiefe von 4 mm gewährleistet.
Unter diesem Wert eignen sich Reifen nicht mehr für den Winter, können aber als Sommerreifen zum Einsatz kommen, bis sie die minimal zulässige Profiltiefe von 1,6 mm erreicht haben.
Bei Nichtverwendung sollten die aufgepumpten Winterreifen vorzugsweise auf den Felgen belassen werden. Druck regelmäßig prüfen. Reifen ohne Felgen auf die Seite drehen und auf diese Weise stapeln. Ein Stapel sollte nicht mehr als vier Reifen enthalten, damit sie sich durch ihr Gewicht nicht verformen.
Die Winterreifen in korrekter Richtung alle 10.000/12.000 km rotieren.
Green-Performance-Technologie bedeutet Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und geringere Umweltbelastung. Das Fahrverhalten spielt hierbei aber eine große Rolle. Im Folgenden finden Sie einige praktische Tipps, mit denen Sie die Einsparungspotenziale voll und ganz nutzen können, die Pirelli mit seinen Green-Performance-Produkten bietet.
Alle wissen es: In Kurven nicht bremsen! Und dennoch: Achten Sie auf die Fahrer vor Ihnen – praktisch alle bremsen ab, bevor sie das Pedal in der Mitte der Kurve loslassen. Und alle meinen, sie hielten die Regel „In Kurven nicht bremsen!“ perfekt ein.
Leider führt diese Fahrweise dazu, dass die gesamte Spurführungsphase bei aktivierten Bremsen zurückgelegt und die Reifen – insbesondere die vorderen – doppelt belastet werden, denn sie müssen die Spur halten und darüber hinaus der Kraft des Bremssystems entgegenwirken.
Dies im Rahmen eines Kräftespiels, das die Stabilität des Fahrzeugs (und demzufolge die Straßenhaftung) gefährden kann.
Aus diesem Grund ist es wesentlich, früher zu bremsen, rechtzeitig zu verlangsamen und vor allem möglichst dann zu bremsen, wenn sich die Räder in Geradeausstellung befinden. Auf diese Weise kann der maximale Grip, den der Reifen vor der Richtungsänderung bietet, genutzt werden.
Beim Fahren abseits der Straßen benötigen Sie Geschicklichkeit, Umsicht und Erfahrung. Sie müssen in den unterschiedlichsten Situationen richtig reagieren und die Leistungsfähigkeit und Grenzen Ihres Fahrzeugs genau kennen. Entscheidend sind allerdings auch Ihre Reifen: deren Auswahl und Qualität ist ausschlaggebend dafür, ob Sie in einer schwierigen Situation stecken bleiben oder herauskommen.
Wir wollen Ihnen einige Tipps geben, wie Sie mit Pirelli Reifen immer gut ankommen. Bevor Sie ins Gelände fahren, sollten Sie sich mit den technischen Gegebenheiten Ihres Oxforders vertraut machen. Erkunden Sie schwierige Strecken zuerst zu Fuß. Für ein besseres Fahrverhalten im Gelände und eine höhere Traktion senken Sie den Luftdruck ab. Sie erreichen dadurch mehr Flexibilität in den Reifenflanken und eine optimale Selbstreinigung des Profils. Nach dem Verlassen des Geländes nehmen Sie unbedingt eine Sichtprüfung der Reifen vor. Kontrollieren Sie alle Reifen auf Beschädigungen. Wechseln Sie bei größeren Schäden das Rad aus. Halten Sie beim Kolonnen-Fahren im Gelände ausreichend Abstand zum Vordermann. Bei schwierigen Passagen fahren Sie erst los, wenn das vorausfahrende Fahrzeug diese verlassen hat.
Bei Schlamm empfiehlt es sich, in einem niedrigen Gang die Geschwindigkeit zu halten. Bei Beschleunigung können die Räder durchdrehen und die Beherrschung wird schwierig; bei zu geringer Geschwindigkeit riskieren Sie, stecken zu bleiben.
Bei starkem Schlamm wird es besonders heikel, wenn tiefe Spurrillen entstehen.
Hier gilt es, wenn möglich, die Rillen zwischen die Räder zu nehmen, damit das Differential nicht aufsitzt und somit das Fahrzeug zum Stehen bringt. Versuchen Sie immer ein möglichst gleichmäßiges Drehmoment beizubehalten.
Sie sollten nicht mit Gewalt versuchen, aus Spurrillen herauszufahren, lassen Sie der Lenkung freien Lauf.
Überprüfen Sie auch so oft wie möglich Ihre Radkästen – wenn diese mit Schlamm gefüllt sind, kann sich das Profil nicht mehr selbst reinigen.
Bei den meisten Offroad-Fahrten kann der normale Reifendruck beibehalten werden. In anspruchsvollen Bedingungen kann der Luftdruck abgesenkt werden, damit die Bodendruckverteilung des Reifens und die Geländegängigkeit optimiert werden.
NB: Keinen Reifendruck unter 1,1 Bar (16 psi) verwenden. Pumpen Sie die Reifen so früh wie möglich wieder auf. Fahren Sie auf dem Weg zur Servicestelle langsam und niemals über 80 km/h (50 mph).
Bei leichter Schneedecke greift das Profil bis auf den Fahrbahnbelag.
Gehen Sie behutsam mit Gas und Bremse um und benutzen Sie einen hohen Gang.
Halten Sie die Drehzahl konstant und fahren mit dem höchstmöglichen Gang, damit die Reifen nicht durchdrehen.
Im Extremfall müssen Sie Schneeketten aufziehen
Bei den meisten Offroad-Fahrten kann der normale Reifendruck beibehalten werden. In anspruchsvollen Bedingungen kann der Luftdruck abgesenkt werden, damit die Bodendruckverteilung des Reifens und die Geländegängigkeit optimiert werden.
NB: Keinen Reifendruck unter 1,1 Bar (16 psi) verwenden. Pumpen Sie die Reifen so früh wie möglich wieder auf. Fahren Sie auf dem Weg zur Servicestelle langsam und niemals über 80 km/h (50 mph).
In felsigem, steinigem Gelände ist es wichtig, auf die Bodenfreiheit zu achten, damit Getriebe, Differentiale und Bodenbleche nicht aufsitzen und beschädigt werden.
Nehmen Sie größere Hindernisse nicht zwischen die Reifen, sondern fahren Sie mit den Rädern darüber.
Bei starken Steigungen und Gefällen schalten Sie den Allradantrieb zu. Rechnen Sie stets mit plötzlichen Bodenabsenkungen.
Bei den meisten Offroad-Fahrten kann der normale Reifendruck beibehalten werden. In anspruchsvollen Bedingungen kann der Luftdruck abgesenkt werden, damit die Bodendruckverteilung des Reifens und die Geländegängigkeit optimiert werden.
NB: Keinen Reifendruck unter 1,1 Bar (16 psi) verwenden. Pumpen Sie die Reifen so früh wie möglich wieder auf. Fahren Sie auf dem Weg zur Servicestelle langsam und niemals über 80 km/h (50 mph).
Im Weichsand halten Sie mit einem möglichst hohen Gang und Allradantrieb Ihren Schwung am besten.
Weicher und loser Sand bremst stark ab, deshalb ist oft Vollgas angebracht, um Ihr Fahrzeug in Bewegung zu halten.
Beim Parken im Dünengelände stellen Sie Ihr Fahrzeug immer hangabwärts ab. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Fahrzeug stets hangabwärts zu parken, da hierdurch das Anfahren erleichtert wird.
Bei den meisten Offroad-Fahrten kann der normale Reifendruck beibehalten werden. In anspruchsvollen Bedingungen kann der Luftdruck abgesenkt werden, damit die Bodendruckverteilung des Reifens und die Geländegängigkeit optimiert werden.
NB: Keinen Reifendruck unter 1,1 Bar (16 psi) verwenden. Pumpen Sie die Reifen so früh wie möglich wieder auf. Fahren Sie auf dem Weg zur Servicestelle langsam und niemals über 80 km/h (50 mph).
Stellen Sie zuerst sicher, dass die Elektrik Ihres Fahrzeugs geschützt ist. Der Luftansaugstutzen muss frei von Wasser bleiben, da angesaugtes Wasser Gift für jeden Motor ist. Berücksichtigen Sie die Wattiefe Ihres Fahrzeugs.
Kalkulieren Sie bei starker Strömung das Abdriften des Fahrzeuges mit ein. Bevor Sie ins Wasser fahren, ist es wichtig, die gewählte Strecke zu Fuß zu erkunden.
Bitte beachten Sie dabei:
• Bei schneller Strömung ist nicht mit Schlick zu rechnen. Langsam fließende Gewässer können weichen, tiefen Schlamm mit sich führen.
• Richten Sie Ihr Augenmerk auf die Uferböschungen. Suchen Sie sich eine geeignete, flache Stelle zur Ein- und Ausfahrt aus dem Wasser.
• Legen Sie einen niedrigen Gang ein, wenn Sie durch das Wasser fahren.
Wählen Sie die Geschwindigkeit so, dass möglichst nur eine kleine Bugwelle entsteht.
Nach der Wasserdurchfahrt betätigen Sie mehrfach leicht die Bremse, um diese zu trocknen.
Säubern Sie den Kühler von Schlamm und Blättern und überprüfen Sie, ob verborgene Hindernisse Ihre Reifen beschädigt haben.
For most types of off-road driving it is possible to maintain your normal road pressures. However, in severe conditions It is permissible to lower pressures to increase the tyre footprint and flotation ability.
NB: Never use the tyre pressures below 16psi. Re-inflate the tyres as soon as possible. On route to the service point,drive slowly, and under no circumstances exceed 50mph.
REIFEN MIT LANGER LEBENSDAUER
Prüfen Sie regelmäßig, mindestens einmal pro Monat, die Sicherheit Ihrer Reifen durch einen Reifentest bei Pirelli. Achten Sie auf Anzeichen von Schäden oder Laufunruhe bedingt durch falschen Luftdruck, Ausrichtungsfehler, Defekt der Radaufhängung oder falsches Auswuchten, was die Leistung des Pirelli-Reifens negativ beeinflussen und Ihre Sicherheit gefährden kann. Fordern Sie bei Ihrem nächsten Pirelli-Reifenhändler einen kostenfreien Check und Support an. Reifen sind der einzige Kontakt zwischen Ihrem Fahrzeug und der Straße: Halten Sie Ihre Reifen deshalb in Form!
Die korrekte Instandhaltung der Reifen kostet Sie nichts. Luft ist gratis und ein korrekter Reifendruck das Geheimnis für eine längere Lebensdauer Ihrer Reifen. Ein unzureichender Druck ist die Hauptursache für die Beschädigung von Reifen. Eine längere Lebensdauer und die folglich einwandfreie Leistung für einen längeren Zeitraum bedeutet, konkret Geld zu sparen, denn die Reifen müssen weniger oft ersetzt werden und verbrauchen weniger Kraftstoff. Ein korrekter Reifendruck verbessert darüber hinaus das Lenkverhalten und reduziert den Bremsweg. Durch eine monatliche Kontrolle weist der Reifen stets den korrekten Luftdruck auf. Eine rasche und dennoch wesentliche Lösung, um die „Gesundheit“ Ihrer Reifen zu prüfen – zugunsten der Fahrsicherheit.

Den Druck prüfen, wenn der Reifen kalt ist.
Folgenderweise vorgehen:
Leistung und Fahrsicherheit sind zwei Schlüsselelemente von Pirelli. Aus diesem Grund möchten wir Sie mit einigen praktischen Vorgängen vertraut machen, mit denen Sie sorgenfrei und sicher fahren.

Die Reifenrotation ist eine einfache und effiziente Lösung, um die Lebensdauer der Reifen zu erhöhen und einen gleichmäßigen Abrieb zu erzielen.


LEISTUNG, SICHERHEIT, GUTES GEFÜHL
Runflat Reifen bedeuten Sicherheit. Sie bieten Ihnen im Notfall eine bessere Kontrolle über das Auto und ermöglichen es Ihnen, sogar bei einem schnellen Verlust des Reifendrucks sicher weiterzufahren.
Mit Runflat Reifen bleiben Sie auch im Falle einer Panne mobil. Das bedeutet, selbst wenn Ihr Reifen bei strömendem Regen beschädigt wird, sorgt der sich selbst stützende Pirelli Runflat dafür, dass Sie sich keine Gedanken um einen Ersatzreifen machen müssen. Statt dessen können Sie für eine begrenzte Zeit weiterfahren.
Um in einer Notfallsituation maximale Sicherheit zu garantieren, muss mit dem Runflat Reifen eine bestimmte Geschwindigkeit und eine bestimmte Distanz eingehalten werden (80 km/h über 80 Kilometer oder 50 mph über 50 Meilen).
Aufgrund dieser Einschränkungen ist es zwingend erforderlich, dass der Autofahrer optisch und akustisch benachrichtigt wird, wenn es zum Druckverlust im Reifen kommt.
Deshalb muss das Fahrzeug mit TPMS (Tyre Pressure Monitoring System) ausgestattet sein, um Veränderungen des Reifendrucks zu erkennen und zu melden.
BETRIEBSANFORDERUNGEN
Die Eigenschaften der Fahrzeuge, an die die Runflat Reifen montiert werden, waren Basis der Reifenentwicklung. Deshalb dürfen Runflat Reifen nur bei Autos genutzt werden, die die Spezifikationen für diese Pneus haben.
Runflat Reifen müssen in Verbindung mit einem funktionierenden Reifendruck-Kontrollsystem (TPMS) angebracht werden. Die Montage der Reifen und die Installation des TPMS sollten von einem dafür qualifizierten Reifenfachhändler durchgeführt werden.
Pirelli garantiert, dass Runflat Reifen nach einem Druckverlust bei maximaler Geschwindigkeit von 80 km/h (50 mph) noch 80 Kilometer (50 Meilen) rollen. Immer in Bezug auf die Sicherheits- und Bedienhinweise, die in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs stehen.
Nach einer Reifendruck-Warnung sollte der Zustand der restlichen Reifen und das TPMS sofort von einem Reifenfachhändler überprüft werden. Nach einem Druckverlust sollte ein Reifen immer ausgewechselt und nicht repariert werden. Denn es ist nicht immer möglich, den Zeitraum und die Bedingungen nachzuvollziehen, unter denen der Reifen mit zu wenig Luftdruck gefahren wurde.
Beschädigte Runflat Reifen oder Runflat Reifen, die unter zu geringem Druck im Einsatz waren, sollten sofort durch einen Runflat Reifen mit identischer Größe und Leistungsbeschreibung (Tragfähigkeitsindex und Geschwindigkeitscode) ersetzt werden. Pirelli empfiehlt, dass ein Reifen eines anderen Typs oder mit abweichendem Tragfähigkeitsindex beziehungsweise Geschwindigkeitscodes niemals an das gleiche Fahrzeug montiert werden sollte.
Nach einem Druckverlust sollten auch die Felgen untersucht werden, um sicherzustellen, dass sie nicht beschädigt wurden. Defekte oder deformierte Felgen sollten immer ausgewechselt werden, bevor ein neuer Runflat Reifen montiert wird. Pirelli empfiehlt Ihnen, neue Felgen zu kaufen, die mit erhöhtem Hump (EH2) sind, sodass sie das Risiko von Wulstabdrücken im Falle eines Druckverlustes minimieren.
Ja, es ist möglich, obwohl Pirelli eindringlich empfiehlt, EH2 Felgen zu nutzen, denn diese garantieren einen verbesserten Halt des Reifenwulstes auch bei einem kompletten Druckverlust. Gesetzt dem Fall, dass ein Runflat Reifen auf H2 Felgen bei einem Reifendruck von Null bar gefahren wird, behält der Reifen seine Runflat Eigenschaften, sofern der freitragende Runflat Reifen von Pirelli in Verbindung mit einem Reifendruck-Kontrollsystem (TPMS) oder Luftdruckwarnsystem genutzt wird.
Standard Reifen können auf EH2 Felgen montiert werden, aber sie werden dann keine Runflat Eigenschaften haben.
Pirelli rät davon ab, Runflat Reifen mit Standardreifen am selben Fahrzeug einzusetzen, auch nicht als Achssätze. Wenn Sie eine Panne haben, ermöglicht es Ihnen der Runflat Reifen auf Grund seiner Bauweise, einen Reifenhändler zu erreichen, der den Reifen kontrollieren und nötigenfalls gegen einen anderen Runflat Reifen auswechseln kann. Bei außergewöhnlichen Notfallsituationen kann ein Standardreifen mit identischer Größe, identischem Tragfähigkeitsindex und Geschwindigkeitscode für sehr kurze Zeit und Distanz montiert werden. Es ist zu beachten, dass Standardreifen nicht die selben Runflat Eigenschaften haben wie die anderen Reifen an Ihrem Fahrzeug. Bei der nächstmöglichen Gelegenheit müssen sie ausgetauscht werden.
Ja, aber Pirelli empfiehlt im Falle eines Druckverlustes nicht weiter als 80 Kilometer (50 Meilen) und nicht schneller als 80 km/h (50 mph) zu fahren. Pirelli rät eindringlich, dass Reifen unterschiedlicher Marken als Achssätze montiert werden. Und das Reifendruck-Kontrollsystem muss überprüft werden, um sicher zu stellen, dass die Druckeinstellungen kompatibel sind.
Die Eigenschaften der Fahrzeuge, an die die Runflat Reifen montiert werden, waren Basis der Reifenentwicklung. Deshalb dürfen Runflat Reifen nur bei Autos genutzt werden, die die Spezifikation für diese Pneus aufweisen. Falls Sie Zweifel haben, sollten Sie daher Ihren Fahrzeughersteller kontaktieren.
Nein, aus Sicherheitsgründen hat sich Pirelli entschieden, von der Reparatur selbsttragender Runflat Reifen abzuraten. Ein freitragender Runflat Reifen sollte nach einem Druckverlust immer ausgewechselt und nicht repariert werden, denn es ist nicht immer möglich, den Zeitraum und die Bedingungen nachzuvollziehen, unter denen der Reifen mit zu wenig Luftdruck gefahren wurde.
Ja.
Nein. Nach einer Panne können Sie nur noch 80 Kilometer (50 Meilen) bei einer Höchstgeschwindigkeit von 80km/h (50 mph) fahren. Danach muss der Reifen ausgewechselt werden.
Sofern das Fahrzeug mit der für Notfälle festgesetzten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h (59 Meilen) bewegt wird, ist das Fahrverhalten nur geringfügig durch die reduzierte Seitenführung beeinträchtigt. Das Verhalten bei Aquaplaning und beim Bremsen ist fast identisch. Es wird empfohlen, dass Sie scharfe Fahrmanöver vermeiden, wenn ein Reifen die Luft komplett verloren hat, insbesondere wenn die Reifen auf H2 Standardfelgen montiert sind.
Nein. Die maximale von Pirelli garantierte Laufleistung sind bei komplettem Druckverlust 80 Kilometer (50 Meilen) bei einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h (50 Meilen). Bei Fahrzeugen, die die selbsttragenden Runflat Reifen von Pirelli in der Erstausrüstung erhalten, stehen die Empfehlungen des Reifenherstellers in der Bedienungsanleitung.
Es sind viele verschiedene Reifendruck-Kontrollsysteme (TPMS) erhältlich. Daher sollten Sie den Fahrzeughersteller kontaktieren, wenn Sie eine spezielle Erklärung benötigen. Grundsätzlich gibt es zwei Systemtypen. Zum einen die indirekten Systeme. Sie nutzen die Tatsache, dass ein geringerer Luftdruck zu einer langsameren Reifenrotation führt. Wenn es diese Differenz erkennt, warnt das System den Fahrer. Direkte Systeme kontrollieren, ob der Reifendruck den vorher eingegebenen Werten entspricht. Fällt der Druck unter diese Werte, senden sie ein Warnsignal.
Das erkennt man an der Kennzeichnung an der Seitenwand des Reifens. Auf Reifen, die speziell für BMW homologiert sind, stehen auch die Buchstaben RSC, was für Run Flat System Component steht.
Pirelli garantiert generell eine maximale Distanz von 80 Kilometern für alle selbsttragenden Runflat Reifen. Autohersteller führen ihre eigenen Tests an speziellen Fahrzeugmodellen durch, bei denen das Fahrzeuggewicht und die Eigenschaften berücksichtigt werden. Gemeinsam mit dem Reifenhersteller kann eine längere Distanz für dieses spezielle Auto empfohlen werden. Bei Fahrzeugen, die die selbsttragenden Runflat Reifen von Pirelli in der Erstausrüstung erhalten, stehen die Empfehlungen des Reifenherstellers in der Bedienungsanleitung.

Pirelli bringt die innovative „Seal-Inside-Technologie“ auf den Markt. Das neue Konzept für erweiterte Mobilität und sicheres Fahren bei einem Reifendurchschlag.
Seal Inside (SI) ist eine neue Reifenbautechnologie, die bei einem durch Außenkörper hervorgerufenen Reifendurchschlag das Weiterfahren ohne Luftdruckverlust ermöglicht und dadurch fast 85 % der Unfälle verhindert, die sich durch Druckabfall ergeben*.
Das Seal-Inside-Logo kennzeichnet alle Pirelli-Produkte, die mit dieser Technologie gebaut sind. Das (schwarze) Logo ist auch an der Flanke des Reifens zu finden.
*Seal Inside ist bei den meisten Durchschlägen wirksam, sofern sie die Integrität der Reifen nicht beeinträchtigen.
Eine Dichtungsschicht auf der gegenüberliegenden Seite des Reifenprofils blockiert im Inneren des Reifens bei einem etwaigen Durchschlag durch die Karkasse jeden Luftverlust, auch wenn sich der verursachende Fremdkörper noch im Reifen befindet.
Die Seal-Inside-Technologie interagiert sofort mit dem Loch. Durch die rasche und effektive Reaktion bemerkt der Fahrer den Durchschlag in den meisten Fällen nicht einmal.
Das Dichtmaterial ermöglicht bei einem Durchschlag das Weiterfahren, wodurch sich das Anhalten und Wechseln des Reifens erübrigt, bis dies wieder möglich ist. Das Dichtmaterial gewährleistet keine dauerhafte Behebung eines Durchschlags. Aus diesem Grund empfiehlt Pirelli das regelmäßige Prüfen der Reifen auf abgedichtete Durchschläge, Nägel oder Schrauben im Reifenprofil. In diesen Situationen sollten Sie einen spezialisierten Reifenhändler aufsuchen, der den Durchschlagsbereich ausmacht und den verursachenden Gegenstand entfernt. Der Reifenhändler wird demzufolge auch das Ausmaß der Beschädigung bewerten und festlegen, ob der Reifen repariert werden kann oder nicht.
Seal-Inside-Reifen reduzieren das Risiko platter Reifen merklich. Sie sind im Vergleich zu RUN FLAT-Reifen jedoch nicht für das Fahren im Notfall mit zu wenig Luft oder plattem Zustand vorgesehen.
Die Vorgehensweise des Montierens, Entfernens und Auswuchtens von Seal-Inside-Reifen ist mit jener für Standardreifen identisch. Pirelli-Reifen mit Seal-Inside-Technologie bedürfen keiner spezifischen Felgen.
Aus diesem Grund können sie wie Standardreifen auf Standardfelgen montiert werden.
Seal-Inside-Reifen entsprechend den Bedingungen lagern, die für Standardreifen vorgesehen sind.
Einleitung: Das Prüfen von beschädigten Reifen und die fachgerechte Reparatur sind spezialisierten Reifenhändlern vorbehalten. Pirelli haftet nicht für diesbezügliche Arbeiten seitens Dritter.
Bei der Reparatur eines Reifens mit Seal-Inside-Technologie wird die Dichtungsschicht des Durchschlagbereichs im Reifen bis zur Butylschicht entfernt und zwar auf einem Bereich, der den Abmessungen des anzubringenden Reparaturmaterials entspricht.
Nach dem Entfernen des Dichtungsmaterials ist die Vorgehensweise mit der Reparatur von schlauchlosen Reifen identisch.
Der Durchschlagsbereich verliert durch das Entfernen des Dichtungsmaterials natürlich die spezifischen Seal-Inside-Eigenschaften.
Innerhalb einer Produktlinie sind die Fahrleistungen (Rollwiderstand, Komfort, Geräuschentwicklung, Performance auf trockener und nasser Fahrbahn) zwischen Seal-Inside-Reifen und Standardreifen stets identisch.
Seal-Inside-Technologie setzt für das sichere Fahren keine spezifischen Felgen und kein Reifendrucküberwachungssystem (TPMS) voraus und kann mit jeder Art von Fahrzeug unter Einhaltung der Reifengröße verwendet werden.
REIFENKENNZEICHNUNG
Neben der Größe und Betriebskennung geben die Reifenflanken auch verschiedene Angaben wieder. Im Folgenden führen wir einige davon auf:



Dieses Beispiel gibt die Kennzeichnung eines typischen schlauchlosen Reifens wieder.

Es ist für alle asymmetrischen Produkte wesentlich, dass der Reifen in der korrekten Position auf die Felge montiert wird. Asymmetrische Reifenprofile berücksichtigen das jeweilige Verhalten der externen und internen Bereiche des Profilmusters und bieten hierdurch optimale Performance.


Die Abkürzung DOT steht für das US-amerikanische Verkehrsministerium (Department Of Transportation) und gilt in vielen Staaten als gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung im Rahmen des Reifenhandels. DOT bedeutet, dass der Reifen den Sicherheitsanforderungen des Department of Transportation gerecht wird oder diese sogar übertrifft.
1) Reifen entspricht oder übertrifft die Sicherheitsanforderungen des Department of Transportation.
2) Herstellungswerk und Plantcode (zugeteilt von DOT).
3) Größenbezeichnung (Sizecode).
4) Optionaler, herstellerspezifischer Code (zur Kennzeichnung der Marke und den Reifeneigenschaften).
5) Herstellungsdatum

Reifen mit dem ECE-Symbol sind nach ECE zertifiziert und genehmigt und werden den ECE-Regelungen gerecht (physikalische Größe, Anforderungen zu den Handelsmarken und Geschwindigkeitsdauerprüfungen). Die Kennzeichnung besteht aus dem Buchstaben E und einer Nummer für den Staat, der die Genehmigung erteilt hat, gefolgt von einer einzelnen Nummernkombination für jedes Produkt.

Wenn ein Reifen mit der Lärmschutz-Genehmigungsnummer versehen ist, erfüllt er die Anforderungen der Richtlinie 2001/43/EG und die neuen Schallgrenzwerte, die in den europäischen Staaten gelten.

Das von DOT festgelegte Klassifizierungsmerkmal UTQG gibt das Leistungsniveau von Reifen auf der Grundlage von drei Kriterien an: TREADWEAR, TRACTION und TEMPERATURE RESISTANCE. Es gilt nur für Fahrzeugreifen (keine Winterreifen) mit einem Felgendurchmesser von mindestens 13 Zoll.
TREADWEAR: Die Treadwear-Angabe ist ein Vergleichswert auf der Grundlage der Abnutzung eines Reifens gegenüber einem Normreifen, der unter kontrollierten Bedingungen auf einer zertifizierten Teststrecke geprüft wird. Ein Reifen mit der Angabe 150 nutzt sich eineinhalb Mal langsamer ab als der Normreifen, der einen Treadwear-Wert von 100 aufweist. Die entsprechende Reifenleistung hängt von den jeweiligen Nutzungsbedingungen ab und kann aufgrund des Fahrverhaltens, der Wartung, der unterschiedlichen Fahrbahnbeschaffenheit und den klimatischen Bedingungen merklich von den Normwerten abweichen.
TRACTION: Der Traction-Wert wird in absteigender Reihenfolge mit den Buchstaben AA, A, B und C gekennzeichnet. Er gibt Auskunft über die Haftungseigenschaften auf nassem Untergrund und wird unter kontrollierten Bedingungen auf zertifizierten Teststrecken (Asphalt und Beton) gemessen. „C“-gekennzeichnete Reifen haben eine geringe Traction-Leistung. Achtung: Der den Reifen zugeteilte Traction-Wert stützt sich auf geradlinige Traktionstests und umfasst weder die Beschleunigung, Seitenführung noch Aquaplaning und Traktion unter Höchstbelastung.
TEMPERATURE: Kennzeichnungen für die Temperatur sind „A“ (höchster Wert), „B“ und „C“. Diese Werte geben an, wie beständig der Reifen gegen Hitze ist und die Hitze abführen kann, die unter kontrollierten Laborbedingungen auf einem vorbestimmten Prüfrad entsteht. Übermäßig hohe Temperaturen können das Material des Reifens beeinträchtigen, seine Lebensdauer reduzieren und zu häufigen Reifenschäden führen. Alle Pkw-Reifen müssen dem Federal Motor Safety Standard Nr. 109 gerecht werden. Die Leistungen der Kennungen „A“ und „B“ übertreffen die gesetzlichen Anforderungen. Achtung: Die Temperaturwertung stützt sich auf Reifen mit korrektem Luftdruck und schließt Überdruck aus. Übermäßige Geschwindigkeit, unkorrekter Luftdruck und Überdruck können allein oder in Kombination einen Hitzeaufbau oder Reifenschäden hervorrufen.

Die Kennung TWI ist ein wichtiges Sicherheitsfeature, das anzeigt, ob die Mindestprofiltiefe des Reifens erreicht ist. Zu diesem Zweck befinden sich kleine Stege auf einer Höhe von 1,6 mm (2/32 Zoll) in den Profilrillen. Wenn der Reifen diese Stege erreicht, muss der Reifen ersetzt werden.

Winterreifen, auch als Kaltwetter- oder Thermoreifen bezeichnet, sind an der Reifenseite mit der Kennung M+S (Mud&Snow) und einem Symbol versehen, das einen Berg mit einer Schneeflocke zeigt. Rechtlich gesehen reicht die M+S-Kennung, um einen Winterreifen zu kennzeichnen. Die Reifenindustrie hat das zusätzliche Schneeflockensymbol eingeführt, um echte Winterreifen (M+S und Schneeflocke) von den Ganzjahresreifen (nur M+S) zu differenzieren.
Die europäische Kommission hat in den letzten Jahren eine nachhaltige Entwicklungsstrategie verfolgt, die darauf zielt wirtschaftliche, soziale und umweltpolitische Interessen in einem einheitlichen Weg umzusetzen.
Mit der Richtlinie 92/23/EG (2001/43/EG) bzw.
der ECE-R 117 wurden neue Geräuschemissionsgrenzen für PKW- und Nutzfahrzeugreifen festgelegt, um die Lärmbelastung in städtischen Gebieten und Ballungsräumen zu reduzieren. Ab dem 1. Oktober 2009 wird die oben genannte Richtlinie schrittweise in Kraft treten.
Das bedeutet, dass in Europa ab dem 01.Oktober 2009 das Inverkehrbringen, der Verkauf oder die Montage von PKW-Reifen (im ersten Schritt PKW-Reifen nur bis einschließlich 185 mm Querschnittsbreite), VAN- Reifen und LKW-Reifen untersagt ist, die nicht dieser Richtlinie entsprechen, d.h. nicht „S“-(sound) gekennzeichnet sind.
Übergangsregelung für nicht „S“- gekennzeichnete Reifen In Anbetracht der nach wie vor existenten und nicht unerheblichen Bestände an PKW-Reifen kleiner/gleich einer Querschnittsbreite von 185 mm, VAN-Reifen und LKW-Reifen in Europa, die nicht „S“- gekennzeichnet sind, wurde eine einheitliche europäische Vorgehensweise für diese Reifen (bis DOT 4009), wie gesagt ohne „S"- Markierung, verabschiedet.
Danach ist das Inverkehrbringen, der Verkauf oder die Montage von Neureifen (PKW-Reifen kleiner/gleich einer Querschnittsbreite von 185 mm, VAN-Reifen und LKW-Reifen) bis Produktionsdatum DOT 4009 ohne „S"- Markierung" auch über den 01. Oktober 2009 hinaus statthaft, wenn für diese Reifen ein entsprechendes Zertifikat einer Typengenehmigungsbehörde vorliegt, das bestätigt, dass die Reifen trotz fehlender „S"- Markierung der Richtlinie 92/23/EG (2001/43/EG) bzw. der ECE-R 117 entsprechen.
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