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THE 2011 FORMULA ONE™ CHAMPIONSHIP WITH PIRELLI

Die Formula One™ im Jahr 2011 war eine bedeutende Saison für PIRELLI!

Der legendäre P ZERO Formula One Reifen ist zurück nach 20 Jahren im F1™ Rennwagen.
PIRELLI ist offiziell zurück in der Formel 1™ als neuer Alleinausstatter für die Weltmeisterschaft und das für einen dreijährigen Zeitraum ab 2011.

Wir hatten mit dem dreijährigen Vertrag zwei Ziele: erstens die Rennen der weltweit größten spannender zu machen und zweitens die Karriere der Nachwuchsfahrer in der GP2 und GP3 mit Reifen zu unterstützen.

Die Formula One™ hat uns ermöglicht, unsere state-of-the-art Technologie und Know-How, was schon immer unsere Kernkompetenz darstellt, zu zeigen. Unsere Motorsport-Fabrik nahe Istanbul, demonstriert eindrucksvoll unsere innovative Technik, allerdings sind es die Mitarbeiter die Pirelli so besonders macht. Pirelli setzt sich schon seit über 100 Jahren aktiv im Motorsport ein und wir sind dafür bekannt die begehrtesten Ultra High Performance Reifen herzustellen.

THE 2011 FORMULA ONE™ CHAMPIONSHIP WITH PIRELLI

DIE BENETTON-ÄRA

1991 belieferte Pirelli zusätzlich zu Benetton, die einen gewissen Michael Schumacher als zweiten Piloten präsentierten, Brabham, Scuderia Italia und Tyrrell. Am 2. Juni gewann Piquet einen weiteren Grand Prix, dieses Mal in Kanada. Stefano Modena wurde mit dem Tyrrell-Honda zweiter.

Dario Calzavara, Direktor der Rennaktivitäten von Pirelli: "Dieser neue Erfolg bestätigt, dass es richtig war, an Motorsport-Wettkämpfen teilzunehmen. Denn für die Entwicklung unserer Reifen ist es ein ganz wichtiger Aspekt. Der systematische Austausch von Wissen zwischen den unterschiedlichen Abteilungen erlaubt uns auf Rennstrecken unter extremen Bedingungen mit innovativen Lösungen zu experimentieren. Lösungen, die auf unsere Serienprodukte übertragen werden können."

THE BENETTON ERA

ZURÜCK AUF DER STRECKE

Drei Jahre später, in der Rennsaison 1989, sah man Pirelli erneut auf den Rennstrecken der Formula 1™. Beliefert wurden die Teams Brabham (Modena), Minardi (Martini), Dallara (De Cesaris) und Zakspeed. Nach einem Jahr der Experimente kam es 1990 zu Partnerschaften mit Tyrrel und Alesi.

Benetton und Pirelli kamen wieder zusammen. Nelson Piquet, nach sechs Jahren wieder auf Pirellis unterwegs, wurde um einen Kommentar gebeten: "Die Zusammenarbeit entwickelte sich im Laufe der Saison. Als wir die Vorteile realisierten, zu denen Pirelli-Reifen jenen Fahrzeugen verhalfen, die anderenfalls nicht wettbewerbsfähig gewesen wären, insbesondere auf bestimmten Strecken, da hielten wir Fahrer und die leitenden Techniker von Benetton inne und dachten nach."

BACK ON THE TRACK

DAS JAHR VON BRABHAM

Im Oktober 1984 gab Bernie Ecclestone bekannt: "...wir haben einen Drei-Jahres-Vertrag mit Pirelli unterzeichnet, der darauf basiert, dass der Reifenhersteller in Zusammenarbeit mit Brabham-BMW (für die Saison 1985) Formula 1™ Reifen entwickeln und liefern wird. Wir haben den Fortschritt von Pirelli in den Jahren 1983 und 1984 mit Interesse verfolgt und wir sind sicher, dass Pirelli zusammen mit einem Wettbewerbs-Team dieselben Ergebnisse erzielen wird, wie in allen anderen Rennklassen, an denen das Unternehmen teilgenommen hat."

In der Saison 1985 gewann Piquet den Großen Preis von Frankreich in Le Castellet. Die Partnerschaft mit Toleman (die zu Benetton geworden waren) und Fabi ging weiter, Ligier mit De Cesaris und Laffite sowie Osella mit Ghinzani kamen hinzu.

In der Saison 1986 wurde die Partnerschaften mit Brabham (mit De Angelis und Patrese am Steuer), mit Benetton (Fabi und Berger), mit Ligier (Laffite und Arnoux), mit Osella (Capelli), und mit Minardi (De Cesaris und Ghinzani) fortgesetzt. Berger gewann den großen Preis von Mexiko.

Dennoch gab Pirelli am Ende der Saison 1986 bekannt, sich aus der Formula 1™ zu verabschieden.

THE YEAR OF BRABHAM

DER LOTUS KOMMT

Im November 1982 wurde bekannt, dass Pirelli in der Saison 1983 den Lotus JPS, gefahren von Angelis und Mansell, ausstatten wird, genauso wie den Toleman-Candy mit Warwick und Giacomelli.

Während der Saison 1984 belieferte Pirelli weiterhin das Toleman-Team. Das englische Auto wurde nun von einem "exzellenten Testfahrer" gesteuert, "der uns trotz seines jungen Alters viele nützliche Informationen über das Verhalten des Autos und der Reifen liefert", wie die Pirelli-Techniker berichteten. Dieser sehr junge Testfahrer war Ayrton Senna.

THE LOTUS ARRIVES

DIE RÜCKKEHR MIT TOLEMAN

Pirelli kam 1981 zur Formula 1™ zurück: Mit dem Toleman-Hart TG 181 unterstützt von Candy, gefahren von Brian Henton und Derek Warwick.

Piero Sierra war der Produkmanager bei Pirelli. "Nach vielen Erfolgen bei Endurance- und Straßen-Rallies kann die Formula 1™ als natürliche Weiterentwicklung unserer neuen Pläneim Motorsport angesehen werden [...]"

Am Toleman F1 montiert war der Pirelli P7, ein Radialreifen mit asymmetrischem Laufflächenprofil. Das heißt, die innere Schulter ist runder als die äußere. Diese Lösung verbessert das Handling des Fahrzeugs und erhöht den Grip auf dem Asphalt, so wie es die Kompensation der negativen Kräfte des Radialrennreifens erfordert.

Im Juli desselben Jahres kamen weitere Teams hinzu: Arrows-Beta mit Riccardo Patrese und Siegfried Stohr (später Jacques Villeneuve), und beim Grand Prix in Monza Fittipaldi mit Rosberg und Serra.

Die Partnerschaft mit Toleman-Candy setzte sich in der Saison 1982 fort, die beiden Fahrzeuge wurden Derek Warwick und Teo Fabi überlassen. Auch die Zusammenarbeit mit Arrows-Beta ging weiter, Fahrer waren Henton und Baldi. Außerdem kamen weitere Teams dazu: Osella (Jarier und Paletti), Fittipaldi (Serra), und March (Mass and Boesel).

THE RETURN WITH TOLEMAN

PIRELLI UND DER 'DREIZACK'

1952 aber stieg Alfa Romeo aus dem Wettbewerb aus und machte damit den Weg frei für einen neuen aufsteigenden Star: Maserati. Bereift mit Pirelli feierten die Wagen mit dem Dreizack ihre größten Erfolge mit dem Argentinier Juan Manuel Fangio: Er fuhr den Maserati 250F von Sieg zu Sieg und gewann die Weltmeisterschaft 1954 und 1957. Den letzten Sieg errang das Team mit den Restbeständen von Pirelli Reifen. Denn der Mailänder Hersteller war zuvor aus dem Wettbewerb ausgestiegen.

Nun begann ein neuer Stern zu strahlen: Ferrari. Sein Gründer Enzo war für das berühmte Alfa-Pirelli Team gefahren. Und es waren Reifen aus Mailand, mit denen der Ferrari 125, gefahren von Alberto Ascari, 1949 auf der Strecke gewann.

Ascari-Ferrari-Pirelli: Das war das neue, untrennbare Trio, das 1952 und 1953 alles gewann, was man nur gewinnen konnte. Auf der Rückseite der Oktober-Ausgabe des Pirelli-Magazins von 1953 taufte der Weltmeister den neuen "Reifen des Sieges", den Pirelli Stelvio.

Im Dezember 1956 endete eine Ära mit der Bekanntmachung: "...nach langer und intensiver Teilnahme an Auto- und Motorradrennen hat Pirelli beschlossen, die Produktion von Rennreifen zu stoppen."

Die technologischen Bemühungen wurden auf den neuen revolutionären Reifen übertragen: den Cinturato™.

PIRELLI AND THE 'TRIDENT'

NUVOLARI: DIE GESCHICHTE DER GESCHWINDIGKEIT

Das Cover der ersten Ausgabe des Pirelli Magazins vom November 1948 zeigte Tazio Nuvolari. In den 30er Jahren prägten Alfa Romeo und Pirelli mit der Hilfe des Mannes aus Mantua ein langes Kapitel der Formula 1™ Geschichte (die damals noch nicht so genannt wurde).

"Jedes Zeitalter hat seine Eremiten und seine Religionen. Es scheint mir, dass Nuvolari der Einsiedler der Geschwindigkeit ist..:" schrieb Orio Vergani in seinem Artikel "Das Leben des Nuvolari" für das Magazin.

Ebenfalls in der November-Ausgabe des Jahres 1948 widmete sich das Pirelli-Magazin in dem Beitrag "Die Strecke in Monza und die Probleme mit der Geschwindigkeit" der Wiedereröffnung der Strecke nach dem Kriegsende. Die fabelhaften Jahre des Wiederaufbaus der Automobilindustrie nahmen ihren Lauf.

Die Formula 1™ wurde offiziell ins Leben gerufen, und der dominierende Bolide war noch immer ein Alfa Romeo mit Pirelli-Reifen, gefahren von Jean-Pierre Wimille

NUVOLARI: THE HERMIT OF THE SPEED

EIN

Das Pirelli-Alfa Racing Team, geleitet vom Ferrari Team, setzte die Siegesserie auch während der 1930er Jahre fort, und das nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch bei klassischen Straßenrennen.

Das "Mille Miglia" wurde ins Leben gerufen. 1930 brach der Alfa 6C 1750 mit Campari am Steuer die historische Dominanz von Bugatti. Die Fahrer Varzi ,Nuvolari, Brivio und Taruffi sorgten dafür, dass der Pirelli Stella Bianca den Spitznamen "Der Siegesreifen" erhielt.

Dank des hohen Engagement im Motorsport begann mit der Entwicklung der Struktur des Profils für den Stella Bianca eine Zeit prägender Weiterentwicklungen. 1932 war die „Supersport“ Version bereits für Rennwagen erhältlich, gefolgt vom Profildesign "Pescara", das für die Rennstrecke entworfen wurde.

1933 gewann Giuseppe Campari den Großen Preis von Frankreich mit einem weiteren Automodel, mit dem Pirelli eine lange gemeinsame Geschichte verbindet: der Maserati 8C.

Am Ende der 30er Jahre war die Dominanz des Alfa 8C noch deutlich. Die Wagen mit dem Kleeblatt, bereift mit Pirelli, gewannen die Mille Miglia 1937 und 1938.

Das Team Trident gewann erneut, dieses Mal den Großen Preis von Südafrika mir Villoresi 1939. Villoresi war 1946 in Frankreich erfolgreich, und dann 1948 mit Giuseppe Farina an seiner Seite.

A WINNING TEAM

DIE ÄRA DES QUADRIFOGLIO

Am 17. August 1924 widmete die Domenica del Corriere ihr Titelblatt einem "Triumph der Automobilherstellung Italiens". Den Sieg errang Giuseppe Campari, ein Mailänder Pilot, auf der Strecke in Lyons, Frankreich.

In der Zeichnung von Beltrame sitzt Campari am Steuer des Alfa Romeo Nummer 10, bereift mit Pirelli-Pneus, die bereits mit der Cord-Technologie hergestellt worden waren. Mit Cord umwoben, war das Gummi belastbarer, was seine Zuverlässigkeit erhöhte.

Die Kooperation mit der Kleeblatt-Marke und ihren Klassikern P2 und P Lunga begründete den Start einer über 30-jährigen Siegesserie bei Rennen.

Giuseppe Campari, Antonio Ascari, und Gastone Brilli Peri waren die Piloten, die die Partnerschaft von Alfa Romeo und Pirelli während der 1920er Jahre auf Strecken in Frankreich, Italien und Belgien berühmt machten. 1925 gewann Brilli Peri den Großen Preis von Italien in Monza und sicherste sich die erste Grand Prix Weltmeisterschaft.

THE QUADRIFOGLIO ERA

DIE ERSTEN ERFOLGE VON PIRELLI

Und die Erfolge kamen. So 1921 mit dem Sieg von Jules Goux mit einem Ballot 3L beim Großen Preis von Italien in Brescia. Es folgte 1922 ein Sieg von Felice Nazzaro in einem Fiat 804 beim Großen Preis von Frankreich in Straßburg.

Im September 1922 wurde die Rennstrecke in Monza mit dem Großen Preis des Italienischen Automobilclubs eröffnet. Pietro Bordino siegte vor Felice Nazzaro. Beide fuhren einen 6-Zylinder Fiat 804, natürlich mit Pirelli-Reifen.

Es waren die goldenen Jahre der Partnerschaft von Fiat und Pirelli, doch arbeitete das Unternehmen auch mit anderen Herstellern zusammen, darunter die historische Marke Itala und das amerikanische Unternehmen Miller. Gemeinsam nahmen wir Teil an Rennen, die Motorsport-Klassiker wurden wie die Targio Florio und die Mille Miglia.

PIRELLI FIRST ACHIEVEMENTS

DER ERSTE GEORGES BOILLOT

Georges Boillot, französischer Rennfahrer, gewann mit einem 5,6 Liter Peugot am 12. Juli 1913 den Großen Preis von Frankreich auf dem Circuit de Picardie in Amiens. Zweiter war Jules Goux, ebenfalls mit einem Peugot. Beide bestritten das Rennen mit Pirelli Reifen.

In den Jahren zuvor hatte Pirelli bereits Autohersteller mit Rennreifen beliefert. Boillots Sieg markiert jedoch markiert den ersten Triumph für Pirelli bei einem internationalen Grand Prix, dem Vorläufer der Formula 1™.

Der damalige Direktor Piero Pirelli war sich sicher, "dass sämtliche Mitarbeiter des Unternehmens, besonders aber die Manager und Arbeiter im Department 4, stolz sein werden, wenn sie die Neuigkeit vom ersten wichtigen internationalen Sieg hören. Denn sie bringt Hoffnung und verspricht neue, noch größere Erfolge in der Zukunft.

AT THE BEGINNING, GEORGE BOILLOT


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